Aktienwerte in Unternehmenswert / -Bilanz

Wie ja alle wissen (sollten) werden in der Unternehmensbilanz nur Börsenbesitze (Aktien) zu deren Einkaufswert wiedergegeben. Das ist mMn falsch! Ein Unternehmen ist so viel Wert wie sein Besitz, und wenn die Tochtergesellschaften wertvoll sind, dann ist es auch die Mutter!

Bitte korrigiert mich wenn ich hier falsch liege, aber im RL ist es doch auch so, dass Unternehmen (z.T.) am Wert ihres Besitzes gemessen werden, und nicht am Wert des Besitzes zum Einkaufszeitpunkt. Wenn Swiss und Germanwings fast pleite gehen und ihren Wert halbieren ist ja auch Lufthansa als deren Mutter weniger Wert, weil ihr Besitz gemindert ist.

Die Änderung bringt gewisse Vorteile mit sich… ;)

Naja, ich finde das darf mal am Rande erwähnt werden, und es wäre ja zudem kein zu großer Arbeitsaufwand wenn ich das richtig sehe…

nun ja, was bewertungen und börse angeht, gibt es ja für neue versionen einiges zu korrigieren

auch den unternehmenswert nur an der bilanzsumme festzumachen ist mE eine sache die den begriff börse ad absurdum führt

aktienkurse werden halt nicht ausschließlich über den unternehmenswert bestimmt, wie man in den heutigen tagen ja wieder wunderschön sehen kann

Lustige Sache sarn, ich habe gestern erst meine Klausur in Rechnungslegung/Bilanzen geschrieben ^^

Da denkt man natürlich an ab und zu an die Bilanzen hier ;)

Ich kann schon nachvollziehen was du meinst, aber ich finde es momentan eigentlich schon ganz passend so. Außerdem hat das ja keine allzu tragischen Auswirkungen hier in AirlineSim finde ich.

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Tragisch nicht. Nur um aber mal eine Variante aufzuzeigen, was für Auswirkungen eune Änderung hätte.

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Victoria Jetline Invest ist meine Investmentholding auf Stapleton, Bilanzwert, um die 11.000.000,- AS$. Wenn es nun ein Tochterunternehmen wäre und ich sie an die Börse bringen könnte, würde ich bei voller zeichnung ca 3,5 Millionen bekommen.

Der Wert der aktuellen Beteiligungen liegt aber mittlerweile bei ca 20.000.000,- AS + Kleingeld auf dem Konto. Das Unternehmen würde also bei einem Börsengang (sollte die Zeichnung gleich wie in Beispiel eins sein) ca das doppelte Einspielen.

Natürlich spielen bei börsenwerten immer vielel Faktoren rein, aber seien wir doch ehrlich die AS Börse ist eben ziemlich vereinfacht und eh nur zum schnellen erzeugen von Cash-Flow da!

nicht nur ziemlich vereinfacht, sondern auch fern der realität

und um auf dein ‘problem’ einzugehen - die entwicklung der börsenkurse ist einer der punkte, die am weitesten von der realität entfernt ist

solange eine x-beliebige dümpelairline auch nur minimal plus macht, steigt der kurs und steigt und steigt

wenn man lange genug wartet, dann wird hier aus JEDER airline ein börsenriese

und was den dann aktuellen wert der aktien angeht. dann muss man auch noch jemanden finden, der aktien einer dümpelairline mit nem KGV von 1:1.000.000 kauft

wieviel die airline wert ist, sieht man dann, wenn der besitzer aufhört bzw liquidiert wird und das ist häufig genug dann weniger als der kaufpreis

insofern ist es schon richtig das in der bilanz HIER der kaufpreis steht

Das mit der Bewertung von Aktien und Unternehmensanteilen in der Bilanz ist in der Realität immer so eine Sache, insbesondere kommt es auch dabei drauf an, nach welchem Bilanzierungstandard man vorgeht, IFRS geht hier ganz anders vor, als beispielsweise das deutsche HGB, und selbst da gibt es manchmal Änderungen und Anpassungen. Traditionell geht das deutsche HGB davon aus, dass die Wertzuwächse erst dann gebucht werden wenn sie realisiert sind, d.h. die Aktien verkauft, dabei ist der aktuelle Marktwert, also das "hätte, könnte" unwichtig. Bei Wertverlusten müsste allerdings sofort korrigiert werden. Nach Vorbild des internationalen Standards sind hier ggf. Änderungen geplant, aber auf AS übertragen ist die Fragestellung stark vereinfacht, schließlich handelt es sich nicht um einen Finanzsimulation. Generell finde ich aber richtig, dass nicht realisierte Gewinne nicht als Bilanzwert oder als Sicherheit herangezogen werden können. Letztlich ist es aber nur eine anderere angezeigte Zahl, denn in dem Zusammenhang hat die Bilanzierung keine besonders große Bedeutung.

Ich wollte auch gerade das "Realisationsprinzip" in den Raum werfen. Nach IFRS ist das sicherlich anders, auch das BilMoG hat das ein oder andere an Neuheiten gebracht.

Die Börse war übrigens mal völlig frei. Das Problem daran war, dass viele Leute ruckzuck die Kurse manipuliert haben (Aktien in kleinen Paketen zu immer niedrigeren Preisen oder immer höheren Preisen gehandelt, je nach Motiv). Die Regulierung macht insofern schon Sinn. Vielleicht realitätsfern, aber besser zu kontrollieren und damit eher dem Spielfluss zuträglich.

ja, die übliche cheating phobie :rolleyes:

früher konnte man mal ne airline zu nem schnäppchenpreis übernehmen, heute MUSS man annähernd den bilanzwert zahlen

also keine schnäppchen mehr möglich

und wenn die airline dann nicht eventuell ein paar interessante slots zu bieten hat, kann man besser selbst ne neue airline gründen

schade eigentlich