Langstreckenmaschienen

#1

Hallo zusammen,

Ich hab auf Xiguan eine Langstreckenairline gestartet und bin kurz davor meine dritte 787-10 zu bestellen. Für meine New York Strecke möchte ich allerdings gerne einen größeren Vogel haben. Meine Frage ist nun, ob es sich überhaupt lohnt, eine weitere Wartungskategorie für ein weiteres Langstrevckenmuster zu opfern und wenn ja welches. Mir schwebt entweder der A351 vor oder die 747, mit erstererem Muster habe ich schon Erfahrungen gesammelt.

Viele Grüße

Cyrix

#2

Edit: eigentlich möchte ich irgendwann ein regionalnetwerk mit der A320 und der E190 Familie starten.

#3

Dann bleibe bei deinem Plan mit A320 und E Jets und spar dir die weitere Wartungskategorie.

Plane lieber eine weiteres Flugzeug ein, zB statt einer 787-10 täglich zwei 787-8 zu unterschiedlichen Zeiten.

#4

Meine Erfahrung mit der 747-8: sehr gut und !profitabler! als A380/787. Ab 10.000km mit großer Business auch profitabler als A350.

Es handelt sich hierbei nur um meine Erfahrung, die Profitabilität hängt von vielen Faktoren ab.

#5

Lohnt sich denn die 747 wenn sie abwechseln BKK und Kfk von Dus aus anfliegt?

#6

Eine weitere Wartungskategorie lohnt sich immer erst ab so vielen Flugzeuge, wenn das plus an Flexibilität und Kapazität die Mehrkosten durch mehr Wartung wieder wettmachen. Ich handhabe es meist so, dass ich einen Narrowbody (sprich 320 oder 737) und zwei Langstreckenmuster (bei mir meist B787 und B777) nutze. Für alles darunter lässt sich ja eine Tochter gründen. Am Anfang würde ich aber versuchen so viel wie Möglich mit einem Muster, bei dir die B787, zu fliegen. Für DUS-JFK und DUS-BKK dürftest du 3 B747 benötigen, wenn du es täglich fliegst. Ich glaube nicht, dass sich die dann bereits rentieren.

#7

Danke für eure Antworten. Ich hab mich mal ein bisschen durchs evaluirunhstool geklickt und gesehen das Bombardie Flugzeuge und insbesondere die Dash 400 deutlich effizienter sind als als die EJets. Könnt ihr das so bestätiegen?

#8

das evaluierungstool ist nur als anhaltspunkt zu nehmen.

bei der dash hängt das zum einen massivst vom streckenprofil ab. zwar gewinnt die dash auch auf längeren strekcen immer, was den fuel verbrauch angeht (das haben turboprobs gegen jet engines so an sich), aber es gilt ja auch zu beachten:

- längere umlaufzeit -> weniger flüge insgesamt

- längere gesamtreisezeit pax

- geringere beliebtheit bei den pax

- geringere kapazität pro belegtem airport slot

- bestuhlung (passt die überhaupt in den flieger und falls ja, sind die werte im evaluierungstool unter berücksichtigung der tatäschlich verfügbaren sitze immer noch pro-dash?)

...

beinahe generell werden größere flieger geringere sitzplatzkosten haben ab 1500km aufwärts, einfach weil flug- aber nicht sitzplatzbezogene kosten besser umgelegt werden können wie fuel. somit wird auch die CS300 auf vielen strecken besser abschneiden als die E195. hier kommt es dann auch wieder auf das einsatzprofil an, welcher flieger sinnvoller ist.

es gibt keine pauschalantworten, da die anforderungen keinen pauschalen entsprechen