Bekanntlich experimentiere ich gerne herum und dabei fiel mir eben eine Frage ein, die mir bei Einplanung einer Linie in Afrika kam.
Wie stark beeinflusst eine möglichst geringe Reisezeit die Entscheidung des AS-Gastes zu buchen (neben anderen Faktoren)?
In einigen Regionen dieser Erde ist der Vorteil bei der Reisezeit mit dem Flugzeug weitaus weniger stark ausgeprägt als in anderen Regionen. Biete ich also eine Nonstop-Verbindung zwischen Angola und Uganda an, stellt dies (im Spiel wie in real) eine enorme Verkürzung der Reisezeit dar. Das ist nicht vergleichbar mit Hannover – Frankfurt. Instinktiv habe ich bei meiner Hauptlinie in Indonesien in letzter Zeit lange Inlandsrouten abseits von Jakarta etabliert, alleine schon wegen der enormen Einsparung, wenn man mehrere Zeitzonen überfliegt und nicht umsteigen muss.
AS unterscheidet hier bisher nicht. Dafür müssten der Simulation Daten dazu vorliegen, wie schwer es ist auf dem Landweg von einem Flughafen A zu einem Flughafen B zu gelangen.
Team-Mitglied martin hat ja meine Frage beantwortet. Die unterschiedlichen Reiszeiten bei Turboprops versus Jets auf innereuropäischen Routen sind im Vergleich zu meiner Frage eine ganz andere Liga und ja eher kosmetischer Natur.
10 Minuten länger zwischen Frankfurt und Tallinn unterwegs zu sein oder einem Indonesier bei Wahl einer meiner Flüge (alternativ zum Boot) dann zwei Tage Reisezeitersparnis zu bieten, darum ging es mir.
Mag aber auch an Variablen wie Maschinenalter und Typ liegen, eventuell auch die Anschlußflüge?
Im AS geht viel und manchmal gar nichts ohne ausreichend Umsteigevolumen. Das Maschinenalter interessiert mich nicht, genauso wenig, ob es dem AS-Gast passt, dass eine Tupolev Tu-134 am Gate steht. Es fehlt noch, dass Fluggäste in der Flottenplanung mitreden und in der flight ops ihren Kaffee auf die Tastatur schütten.
Im Gegenzug nehme ich viele Anpassungen in Kauf, die ich umsetzen muss, damit genug Gäste einsteigen.