schmutzige spielweise

die haltung etlicher spieler verstehe ich nicht. in anderen threads wird ständig nach mehr "realität" geschrien, was darin mündet dass ich mit eine E195 nicht mehr ATL-ORD fliegen kann, weil es ja sooo "unrealistisch" ist, dann wird mir von derselben gruppe erklärt, dass es ja sooo "realistisch" ist, dass eine leasingfirma zu jedem beliebigen zeitpunkt einen leasingvertrag kündige kann und dann muss das teil, zb eine 767 im extremfall binnen einer stunde, sogar mitten im flug, retourniert werden.

reine chuzpe, geht's noch unehrlicher?

Wie oft passiert es genau anders rum, dass ein Spieker das Leasing genau einem Tag oder genau zumUeitpunkt der Leasingwoche kündigt? Mit leider schon oft genug. Also ist es durchaus auch akzeptabel, dass das der Leasinggeber genauso tut. Dass das nicht nett ist, mag sein - aber es wird Grübde geben, die die beiden Vertragspartner untereinander ausmachen sollten. Warum noch mehr Regularien von AS Seite wie Verlängerung der Kündigungsfristen, vor allem einseitig für den Leasingnehmer?

@ mobie: was Du damit sagen möchtest, verstehe ich nicht. Du bist in anderen Threads doch auch sehr spezifisch geworden. Und ich gebe hier in einem sehr allgemein geführten Thread Gründe wieder, die meiner Meinumg nach durchaus dafür sprechen, jemandem keine Flieger mehr zu verleasen.

@ mobie: was Du damit sagen möchtest, verstehe ich nicht. Du bist in anderen Threads doch auch sehr spezifisch geworden. Und ich gebe hier in einem sehr allgemein geführten Thread Gründe wieder, die meiner Meinumg nach durchaus dafür sprechen, jemandem keine Flieger mehr zu verleasen.

Genau das soll in diesem Thread nicht geschehen. Ganz allgemein möchten wir hier diese Thematik behandeln.

Lese den aEimgamgspost nochmal durch. Hier wird die Frage nach dem Warum gestellt. Allgemein ist das nicht. Und auch nicht allgemein zu beurteilen.

Ich persönlich würde extrem limitierte Entwicklungskapazitäten lieber an anderer Stelle verwendet sehen.

In einer idealen Welt kann das ja durchaus ein sinnvolles Feature sein, dass sich die Parteien auf eine (längere) Kündigingsfrist einigen können.

Fakt ist aber, dass jeder Spieler eine Alternative hat. Fakt ist auch, dass jeder die Regeln kennt (oder kennen sollte).

Daher, wieso genau muss jetzt ein Spieler vor einem anderen unbedingt so “beschützt” werden? Meiner Meinung nach besteht kein schützenswertes Abhängigkeitsverhältnis wie das bei Arbeitgeber/-nehmer besteht, oder bei Lehrer/Schüler, oder grosser Konzern/einfacher Konsument. Hier treffen sich B2B auf einem freien Markt.

Ich würde mir viel eher wünschen, dass ich einen Leasingvertrag während der Laufzeit anpassen kann. Z.B. die Leasingrate von 50% auf 80% erhöhen, ohne dass ich den Flieger kündigen und einen neuen Vertrag für den gleiche Flieger abschliessen muss (und damit meine Kabine verliere, alles neu einplanen muss). Oder dass sich die Leasingrate automatisch reduziert, wenn ich einen Flieger für eine bestimmte Zeit geleast habe, da ja dann der Wert des Fliegers auch tiefer ist.

Ich bin ganz froh, dass im Bereich der Flugzeugbeschaffung der Realismus gegenüber der Spielbarkeit zurückstehen muss (und die Frage der Realitätsnähe muss meiner Meinung nach sowieso bei jedem Teilaspekt für sich gesehen und kann nicht über alles betrachtet werden).

Denn in der Realität gäbe es vermutlich gar nicht so viele Flugzeuge frei auf dem Markt und ich könnte sie sicherlich nicht binnen einer Stunde leasen oder kaufen. Und Neubestellungen würden mir auch nicht binnen Tagen geliefert, sondern ich müsste als Besteller Monate, eher Jahre auf die Flugzeuge warten.

Das in diesem Themenbereich die Leasingkündigungen auch kurzfristiger realisiert werden, empfinde ich insofern nicht als Bruch.

Außerdem ist es doch so, dass die Leasingraten, wie alles Andere, wöchentlich abgerechnet werden. Es kann also auch für den Leasingnehmer ein großer Vorteil sein, binnen Wochenfrist kündigen zu können.

Nein, ich kann das hier geschilderte "Problem" nicht wirklich als solches erkennen und bin nicht der Meinung, dass etwas am bestehenden System geändert werden sollte.

Ich persönlich würde extrem limitierte Entwicklungskapazitäten lieber an anderer Stelle verwendet sehen.

In einer idealen Welt kann das ja durchaus ein sinnvolles Feature sein, dass sich die Parteien auf eine (längere) Kündigingsfrist einigen können.

Fakt ist aber, dass jeder Spieler eine Alternative hat. Fakt ist auch, dass jeder die Regeln kennt (oder kennen sollte).

Daher, wieso genau muss jetzt ein Spieler vor einem anderen unbedingt so “beschützt” werden? Meiner Meinung nach besteht kein schützenswertes Abhängigkeitsverhältnis wie das bei Arbeitgeber/-nehmer besteht, oder bei Lehrer/Schüler, oder grosser Konzern/einfacher Konsument. Hier treffen sich B2B auf einem freien Markt.

Ich würde mir viel eher wünschen, dass ich einen Leasingvertrag während der Laufzeit anpassen kann. Z.B. die Leasingrate von 50% auf 80% erhöhen, ohne dass ich den Flieger kündigen und einen neuen Vertrag für den gleiche Flieger abschliessen muss (und damit meine Kabine verliere, alles neu einplanen muss). Oder dass sich die Leasingrate automatisch reduziert, wenn ich einen Flieger für eine bestimmte Zeit geleast habe, da ja dann der Wert des Fliegers auch tiefer ist.

  1. Wo genau steht das denn im Regelwerk?

Ich habe nach einem Passus gesucht, der so oder so ähnlich lauten sollte: “Leasingverträge können jederzeit ohne Einhaltung von Fristen zum jeweils nächsten Abrechnungstermin gekündigt werden. Schadenersatzansprüche entstehen der jeweils anderen Partei daraus nicht”

Gefunden habe ich aber rein gar nichts.

  1. Ist es nicht so, dass B2B nicht nur Verträge geschlossen, sondern deren Inhalte auch von den Parteien festgelegt werden?

In AS habe ich eine durch AS (=Staat) auferlegte, starre und bindende Regel.

Hier würde ich in einem Rechtsstaat dann auch einen entsprechenden Schutz erwarten. Entweder durch ebenfalls bindende Fristen oder zumindest durch das Recht Kompensation für entstandene Schäden einfordern zu können.

Auch das sehe ich in AS nicht.

AS möchte doch immer so realistisch sein.

Ich warte immer noch darauf, dass mir jemand ein real-Beispiel für eine dermaßen irrwitzige Vertragskonstellation zeigt. Ich kann mir keine vorstellen. In einem totalitären Bananenstaat vielleicht. Aber den wollen wir doch nicht simulieren, oder?

1. Wo genau steht das denn im Regelwerk?

Ich habe nach einem Passus gesucht, der so oder so ähnlich lauten sollte: “Leasingverträge können jederzeit ohne Einhaltung von Fristen zum jeweils nächsten Abrechnungstermin gekündigt werden. Schadenersatzansprüche entstehen der jeweils anderen Partei daraus nicht”

Gefunden habe ich aber rein gar nichts.

  1. Ist es nicht so, dass B2B nicht nur Verträge geschlossen, sondern deren Inhalte auch von den Parteien festgelegt werden?

In AS habe ich eine durch AS (=Staat) auferlegte, starre und bindende Regel.

Hier würde ich in einem Rechtsstaat dann auch einen entsprechenden Schutz erwarten. Entweder durch ebenfalls bindende Fristen oder zumindest durch das Recht Kompensation für entstandene Schäden einfordern zu können.

Auch das sehe ich in AS nicht.

AS möchte doch immer so realistisch sein.

Ich warte immer noch darauf, dass mir jemand ein real-Beispiel für eine dermaßen irrwitzige Vertragskonstellation zeigt. Ich kann mir keine vorstellen. In einem totalitären Bananenstaat vielleicht. Aber den wollen wir doch nicht simulieren, oder?

Ich hatte bereits ein reales Bespiel aufgezeigt: gewerbliche Immobilienmietverträge. Der einzige Unterschied dabei ist, dass die B2B Parteien in der realen Welt die Möglichkeit haben, die Konditionen und Bedingungen der Verträge frei zu verhandeln. Vielleicht mal für die nächsten Jahre eine spannende Idee, so etwas zu implementieren.

Aber ansonsten würde ich Matth zustimmen: die Entwicklungskapazitäten vorerst lieber in realistischeren Flugbetrieb der Airlines investieren. Leasing von Spieler zu Spieler finde ich einen Nebenaspekt.

Elias hat das doch schön beschrieben. Die kurzfristige Verfügbarkeit ist jenseits von irgendwelcher Realität. Daher kann es doch nicht sein, dass die Kündigungsfristen dann plötzlich lange sein sollten.

Zudem, AS (als Staat) kündigt keine Leasingverträge. Hier bist Du 100% geschützt.

Bei einem privatem Leasingvertrag gilt Angebot und Nachfrage. Das Angebot (von Privat) ist ein Flieger zum Preis X, jederzeit kündbar. Dieses Angebot kannst Du annehmen. Oder es lassen. Du bist nicht dazu gezwungen. Wenn Dir diese Bedingungen nicht passen, dann lease vom Staat.

Da das Spiel vieles vereinfachen muss, können in diesem Fall halt die Bedingungen nicht frei gewählt werden (weder vom Anbieter noch vom Abnehmer). Ist das schlimm? Nein, ich denke nicht. Es ist einfach ein weiteres Beispiel wo die Komplexität der Realität vereinfacht umgesetzt wurde.

Das ganze hat halt auch eine Geschichte. Der Flugzeugmarkt so wie er jetzt ist wurde entwickelt um mehr Dynamik rein zu bringen und Leasingmaschinen von Spieler an Spieler schneller verfügbar zu machen. Fürher musste, wenn ich da jetzt nicht schon dement bin, derjenige der die Maschine leasen wollte einen den vertrag abzeichnen und warten bis der Eigentümer den Vertrag ebenfalls abzeichnete. Das konnte Tage dauern und niemand anders konnte auf die Maschine bieten. Deshalb der Flugzeugmarkt der nichts anderes als ein Auktionshaus ist.

Kündigungsfristen für beiden Seiten sind sicherlich nicht verkehrt, solange sie sich im Rahmen bewegen. Die vorgeschlagenen 5-6 Tage machen sicherlich Sinn. 

Nein Kunibert, Du bist nicht dement. Das war bis Herbst 2012 so.

Wäre ja auch schlimm, wenn Du, an Deinem verantwortungsvollen Arbeitsplatz, an Demenz leiden würdest. :)

--

Eine Änderung sollte mit kleinsten Programmier-Aufwand erreicht werden. Wenig Arbeit für AS.

Meine Ideen:

1.) Bei einer Kündigung, egal durch wen, verlängert sich der Vertrag nochmals um eine Woche.

Dann beträgt die Kündigungszeit maximal 1 Woche plus nn Minuten.

2.) Ab dem Moment der Kündigung, egal durch wen, läuft der Vertrag noch genau 1 Woche weiter.

Einführung auch auf den Bestandsservern, den nur dort sind die großen privaten Leasing-Unternehmen.

Gute Idee Rainer :slight_smile:

Die Leasingrate müsste dann aber nochmals für 1 Woche (ab Kündigung) bezahlt werden, oder?

@Gabriel_121, natürlich muss muss zum letzten Tag bezahlt werden.

Elias hat das doch schön beschrieben. Die kurzfristige Verfügbarkeit ist jenseits von irgendwelcher Realität. Daher kann es doch nicht sein, dass die Kündigungsfristen dann plötzlich lange sein sollten...

Ich spreche hier von 5-6 Tagen zum Abrechnungstermin. Ich sehe nicht was da lange sein sollte.

Damit sind wir doch wieder genauso realistisch wie bei der 7-tägigen Vertragsbindung.

Versteh mich nicht falsch. Persönlich kann’s mir egal sein.

Aber ich verstehe nicht ganz, warum man absichtlich den User-to-User Markt hier ausbremst. Ich jedenfalls empfinde die nicht vorhandene Absicherung bei Kündigung als großes Hemmnis für Leasinggeber (!). Mit einer gewissen Frist könnte ich womöglich höhere Leasingraten erzielen.

Eine Änderung sollte mit kleinsten Programmier-Aufwand erreicht werden. Wenig Arbeit für AS.

Meine Ideen:

1.) Bei einer Kündigung, egal durch wen, verlängert sich der Vertrag nochmals um eine Woche.

Dann beträgt die Kündigungszeit maximal 1 Woche plus nn Minuten.

2.) Ab dem Moment der Kündigung, egal durch wen, läuft der Vertrag noch genau 1 Woche weiter.

Einführung auch auf den Bestandsservern, den nur dort sind die großen privaten Leasing-Unternehmen.

Beide Varianten finde ich mehr als Ansprechend. Der Leasingnehmer wird hat dann etwas mehr Zeit die Flugpläne auf andere Maschinen zu übertragen, was nicht mehr möglich ist, wenn beispielsweise 59min vor Lease-Erneuerung die Vertrag vom Lessor gekündigt wird und nicht zufällig eine passende Maschine ohne Flugplan rumsteht.

Das schützen des Lessors sehe ich bis zu einem gewissen Ausmaß ein, allerdings halte ich es für wichtiger den Leasingnehmer durch diese Mechanik zu schützen, da hier u.a. (nicht immer) viel Zeit investiert wurde, um die Slots rauszusuchen. Von den Kosten der Kabine mal abgesehen!

Ich hatte bereits ein reales Bespiel aufgezeigt: gewerbliche Immobilienmietverträge. Der einzige Unterschied dabei ist, ...

Genau um diesen kleinen aber alles entscheidenden Unterschied geht es ja eben.:wink:

Genau um diesen kleinen aber alles entscheidenden Unterschied geht es ja eben.;)

Jap. Aber falls dafür (freies Aushandeln der Verträge) dann andere Weiterentwicklungen zurückstehen müssten, dann lieber erst das, was mit dem Fliegen an sich zu tun hat.

Ergänzend schlage ich vor, Sitze einlagern zu können. Dann wäre es m.E. halb so wild, wenn ein Vertrag kurzfristig gekündigt wird.

Jap. Aber falls dafür (freies Aushandeln der Verträge) dann andere Weiterentwicklungen zurückstehen müssten, dann lieber erst das, was mit dem Fliegen an sich zu tun hat.

Deshalb ja mein Vorschlag, einfach 5 Tage Frist einzuführen.

Ich bin zwar ein Programmier-Dummi, aber recht viel mehr als eine Abfrage

“Zeit bis nächste Abrechnung > 5d; setze nächste Abrechnung; sonst übernächste”

kann das doch nicht sein, oder?

im ersten moment nicht, jedoch wenn die programmierzeilen nummeriert sind um sprünge zuzulassen, müssen diese alle, zeilen und sprünge, neu nummeriert werden.