Mal ehrlich: einerseits wird immer auf die Realitätsnähe von Airlinesim hingewiesen andererseits gibt es komplett schwachsinnige Flugpläne. Wie kann es sein, dass es nahezu 30 Verbindungen ZRH-CDG gibt. Im 20-40 Minuten Takt? Beim besten Willen funktioniert sowas in der Wirklichkeit nicht. Warum gibt es hier keine Reglementierung? Es ist eine reine Cashgenerierung und hat nichts mit einer Simulation zu tun.
Das ist nicht die Wirklichkeit … Sinn macht eine hohe Frequenz deshalb, weil es Umsteiger bringt. Simuliert wird hier übrigens nur die "Welt", nicht die Flugpläne oder Fluggesellschaften. Ein Abbild der Realität möchte wohl kaum jemand, das wäre wohl auch recht langweilig.
Und was hat eine Reglementierung mit der Realität zu tun? Wenn die Airlines die da fliegen eben 30 mal am Tag diese Route bediehnen wollen, sollen sie doch. Würde sie in der Realität auch niemand dran hindern.
es liegt halt auch am ORS da das aufkommen bei gleichem ranking gleich mäßig auf alle Flüge verteilt wird.
Z.B. Airline A fliegt YYY-ZZZ mit einer 739, Airline B mit zwei CRJ2 , beide haben ein ranking von 100 auf der direktverbidnung.
Die 739 von A mit ca 180 Plätzen schafft etwa 5 Umläufe, die zwei CRJ mit ca 50 Plätzen zusammen 10. Das Aufkommen der Route beträgt 1000 Passagiere täglich. Da es 15 Abflüge gibt werden jedem Flug 66 Plätze zugeordnet. Während die CRJs hier jedes mal vollgebucht sind, wird die 739 gerade mal zur Hälfte gefüllt. Zwar hat die 739 viel niedrigere Pro Platz Kosten, das wird aber eben im ORS nicht honoriert, da das Rating nicht über 100 steigen kann. Also wenn zb A das Ticket für 190 $ und B für 210$ verkauft, macht dies keinen Unterschied sofern beide ein Rating von 100 haben…
Dann hätten wir doch den Lösungsansatz: Dass das ORS solche Kleinflugzeug-Schwärme nicht mehr begünstigt. Ein echter Fluggast wählt ja auch nicht eine bestimmte Airline, weil die mehrere Flüge pro Stunde anbietet (mehrere Verbindungen am Tag sind aber sehr wohl ein Argument!). Dies sinnvoll in die Simulation umzusetzen wäre die Herausforderung.
Der Fluggast (in der Realität) wählt die Verbindung, die ihm nach seinem persönlichen Zeitplan am besten in den Kram passt. Gäbe es also 200 gleich bewertete Flüge am Tag, dann würde sich das Aufkommen wohl einfach mehr oder weniger gleichmäßig über die Flüge verteilen.
Flugline A bietet eine Verbindung stündlich an; Fluglinie B fliegt die gleiche Verbindung dreimal pro Stunde. Werde ich dann wirklich mit dreifacher Wahrscheinlichkeit Fluglinie B wählen? Wohl kaum.
Dass AS häufige Verbindungen belohnt, ist gut so. Aber wenn das dazu führt, dass man das System mit Kleinflugzeugen im 15-Min-Takt austricksen kann, dann stimmt was nicht. Genau das scheint aber häufiger vorzukommen.
Naja als Kunde wählst du die Verbindung aus die dir am besten passt. Wenn alle Strecken vom Preis/Leistungsverhältnis identisch sind, dann nimmst du die die für deine Termine am besten passt. Manch einer muss früh morgens zum Geschäftstermin und abends zurück. Ein anderer schläft gerne aus und fliegt eben erst mittags.
Das Problem in Airlinesim ist meines Erachtens die Tatsache das es derzeit viel zu leicht ist ein Rating von 100 zu erreichen. Ein ökonomisches Flugverhalten nur begrenzt honoriert. In der Realität sind 737/A320 auf Kurzstrecken mit hohem Aufkommen meist erste Wahl, weil sie die geringsten Kosten haben und somit dem Betreiber der Airline auch großen Spielraum bei der Preisgestaltung lassen. Auch in Airlinesim fliegt eine 737 günstiger als ein CRJ aber den Preisgewinn kann man eben nicht sinvoll an die Gäste weitergeben.
Also die AN148 ist auch Top, gerade wenn man von einem kleinen Flughafen operiert, kann man mit dem Flieger auch Langstreckenverbindungen anbieten und so Umsteiger generieren. Dazu ist die Kiste auch noch profitabel. Gleiches gilt für die Sukhoi, wenn es ein paar Plätze mehr braucht.
Zum ausprobieren setze ich in Angola die AN-140 und die -148 ein und bin sicher, dass sie eine gute Wahl sind - von den Lieferzeiten abgesehen. Nur an größeren russischen Fliegern herrscht Mangel. Die Tu-204 ist nur bedingt einsetzbar, die IL-96 kannst du schlicht vergessen.
Die Tu204 ist ein super Flieger! Die ist genauso einsetzbar wie die A320 oder die 737. Sie hat nur den Nachteil, dass sie keine Fracht transportieren kann.
Da muss ich leider noch ein paar mehr Nachteile aufführen, wie die deutlich niedrigere Produktionsrate und das längere Wartungsfenster. Aber das alles hält mich nicht davon ab, eine große Flotte dieser Maschinen zu betreiben, da ich wie Bautz etwas Authentizität in diesem Fall möchte.
Also die Produktionsrate stellt in meinen Augen nicht so ein großes Problem dar. Ich habe jedenfalls kein Problem mit der Maschine und sie leisten mir gute Dienste
Die 737 ist in AS auch leicht besser. Sie ist in jedem Fall profitabler als die Tu204. Aber die Tu204 lässt sich jedenfalls auch recht gewinnbringend betreiben. Der Nachteil ist halt die fehlende Familie bei der Tu. Sie hat zwar noch eine kleinere Version, die ist aber in der Performance wesentlich schlechter als der große Bruder. Allerdings hat die eine top Reichweite.
Vor allem hat die Tupolev deutlich längere Turnarounds. Damit scheidet sie für mich bereits aus. B737-900ER ist mit ihren Turnarounds sagenhaft schnell; was sicher am unzulänglichen alten Berechnugnssystem liegt, aber solange das so ist kenn ich keinen anderen Narrowbody.
Die von euch aufgezählten Fakten sind alle samt nicht bestreitbar. Jedoch gibt einem der Betrieb der Tupolev ein Gefühl von Individualität iaußerhalb des 320/737 Nebels, in dem sich niemand abhebt. Zum Thema Produktionsrate, bei 1/144h ist eine kontinuierliches Wachstum nicht zu machen. 6 Tage auf eine neue Maschine warten zu müssen, bremst ungemein. Deshalb setze ich solche Maschinen eben in Regionen ein, wo keine 500+ Flotten zu erwarten sind.
muss jetzt mal blöd fragen: die 16 paxe aus deinem beispiel, die nicht mehr in die CRJ passen werden dann aber auf die boeing gebucht, oder "verfallen" die etwa?