Paine Features/Erklärung

Hey!

Mein Englisch ist leider nicht the yellow fromm the egg, weshalb ich einfach Mal den Weg übers Forum gehe und hoffe, ein paar Antworten zu bekommen.

Es geht um die neuen Features die auf Paine getestet werden.

Auf den normalen Servern ist es ja mehr oder weniger so, dass du erstmal ein riesen Hub-System aufbauen musst, um deine Airline zzm laufen zu bringen. Bevor du über internationale Verbindungen nachdenken kannst, müssen erstmal die domestics laufen.

Das ganze dann mit einem (sind wir mal ehrlich, unrealistischen) Kabinensetting und gutem Bordservice, um gute Flugbewertungen zu bekommen.

Am Ende sind die Passagiere aber auch bereit horende Summen für ein Ticket zu bezahlen.

Ich habe auf Paine in ZNZ die Airline Wings2Africa. Viele potenzielle Domestics hat Tansania nicht zu bieten, weshalb ich relativ schnell auf internationale Routen gesetzt habe.

Wenn ich das alles richtig verstehe, simuliert Paine doch mehrere Typen von Paxe, sowie eine “Direkt-Nachfrage”. Bedeutet für mich: Realistische Bestuhlung, realistisch - wenig - Bordservice und ab geht die Fahrt. Die Strecke MUC-ZNZ oder auch CDG-ZNZ sind für mich Strecken, die “Urlaubs/Billig-Paxe” anziehen dürfte. Leider bleibt die Nachfrage nur begrenzt. Die eingesetzte 757 schafft es bei 50-60% Auslastung, was an sich allerdings schon Gewinnbringend ist. Die selber Strecke mit einer 767/787 zu fliegen würde aber so nie Sinn machen, weil die Nachfrage nicht da ist.

Auch Strecken ins benachbarte Ausland bleiben eher im unteren Nachfragesegment. Ich Frage mich, wie das sein kann, wenn doch das neue System diese typischen “dicken” Hubs nicht mehr braucht.

Kann gut sein, dass ich mit meinem Verständnis komplett vorbei geschossen bin.

Deswegen erhoffe ich mir nochmal eine deutsche Erklärung für all die Features die da getestet werden!

Viele Grüße und einen guten Rutsch!

Die Annahme, dass man mit den Individual Travel Requests auf Paine keine Hubs mehr braucht stimmt so erstmal noch nicht. Zum einen hängt das Aufkommen auch weiterhin an den Flughäfen, was sich erst mit Orts-basiertem Aufkommen (siehe Wright) im Ansatz ändert. Zum anderen ist eine Verbindung wie die von dir angeführte nicht allein deswegen in AS abbildbar, weil sie in der Realität existiert. Dafür ist das relative Aufkommen („welcher Anteil der Passagiere will wohin“) nicht präzise genug definiert. Durch die Kombination verschiedener in Entwicklung befindlicher Features oder noch kommender Entwicklungen sollten das Verhalten aber Näher an deine Zielvorstellung kommen. Zum Beispiel falls wir eines Tages Aufkommen nicht nur absolut (wie viel?) und relativ (wohin?) generieren, sondern auch qualitativ (welcher Art?). Beispielsweise darüber, ob in einer Region eher Tourismus oder Industrie dominiert. Da gibt es aber aktuell noch keine konkreten Pläne.

Okay, vielen Dank für die Erklärung. Ich fasse das also nochmal zusammen: Die ITR auf Paine simuliert verschiedene Arten von Paxe, was bedeutet ich kann durchaus mit enger Bestuhlung, wenig Service und günstigen Preisen die Flieger voll kriegen.

Allerdings bleibt das System der normalen Server erhalten: Große Hubs und so viele gut laufende Domestics wie möglich, bevor ich internationale (Long hauls) anbieten kann.

Heißt das in der Konsequenz auch, dass du nicht wirklich versuchen brauchst eine Airline z.B in Mauritius, Male, Kap Verden etc. Aufzubauen, weil hier einfach das “Futter” fehlt?

Heißt ja aber auf der anderen Seite, was gerade auf Wright getestet wird, würde in Kombi mit dem was auf Paine getestet wird würde das schon möglicher machen und würde wahrscheinlich auch die Nötigkeit eines riesen Hubs etwas eindämmen?

Was ich nicht verstehe, warum solten die Hubs geschwächt werden wenn AS möglichst realistisch sein will. Siehe Deutschland, der BIG Travel geht fast nur über FRA und MUC. DUS, BER und ggf HAM sind kleine zu kucker :wink:

Die großen Hubs werden ja nicht geschwächt. Finde halt nur dass es eine Lösung geben muss, dass du gezielt kleine Airlines betreiben kannst. Man muss ja keine 200 Flugzeuge haben, wenn ich aber z.B in Mahe eine Airline aufmache, ein paar Domestics anfliegen und dann mit einem A330 FRA anfliege, dann muss das machbar sein.

Ich finde es halt grundsätzlich unrealistisch, dass du erst einen riesen Hub betreiben musst, bevor du solche Strecken fliegen kannst. Was interessiert das einen Passagier, wie viele Abflüge ich vom Hub habe, oder wie groß mein Streckennetz ist. Er will von A nach B und ich biete es an.

Dass viele die Intension haben riesig zu werden ist klar. Aber ich gebe mich z.B auch damit zufrieden irgendwo am Arsch der Welt ein bisschen Insel-Hopping zu betreiben und die ein oder andere Urlaubs-Route auf zu machen.

Ist aber leider bisher nicht möglich und ich hatte gehofft Paine ist der richtige Schritt in die Richtung.

Na auf Paine soll das ja mal klappen, ist aber bestimmt nicht so einfach umzusetzen.

Übrigens auf Paine laufen die großen HUB auch nicht so dolle wie auf anderen Servern. Selbst auf mittlere Airports die durch 1 bis 2 Balken Airports gefüttert werden um das an großen HUB weiterleiten sollten läuft kaum was. In real läuft das da besser ;-).

Eine solche Konstellation ist weder mit dem alten ORS noch dem neuen DS ohne weiteres umsetzbar. Wir generieren unsere relativen Aufkommensdaten weiterhin (alle paar Jahre) aus echten Flugplandaten, die dann nach etwas Datenpflege (ungefähr) auf länder-basis aggregiert werden. Das heißt das Verhältnis von Passagieren die von Land A nach Land B statt nach Land C wollen stammt aus den Flugplandaten. Die absolute Menge kommt von den Flughäfen.

Bei Mahe gibt es da gleich mehrere Probleme:

  1. Der Flughafen an sich ist nicht gerade riesig, das absolute Aufkommen ist also von vorne herein relativ niedrig.
  2. Die Kapazität, die in der Realität zwischen Deutschland und den Seychellen angeboten wird, ist im Vergleich zu andern Ländern gering. Das heißt, die Chance, dass ein Passagier aus Frankfurt auf die Seychellen will, ist ebenfalls niedrig.
  3. Der echte Traffic auf die Seychellen wird sehr von Tourismus dominiert, das heißt es gibt schon bei den Ursprungsdaten ein paar Herausforderungen:
    • Viel läuft über Charter/Urlaubsflüge, die nicht immer in den Flugplandaten auftauchen.
    • Es gibt saisonale Schwankungen, das heißt es hängt vom Zeitpunkt unseres (sehr teuren) Flugplan-Dumps aus, ob und welche Relationen auftauchen.
    • Eigentlich Teil von von Punkt 2 weiter oben, aber touristische Verbindungen fliegen häufig unregelmäßig, zum Beispiel ein oder zwei Mal pro Woche zu den An-/Abreisetagen, so dass vielleicht ein A330 fliegt, aber die Kapazität eben doch nur ein Siebtel einer “regulären” Verbindung beträgt, die täglich bedient wird.

Lange Rede, kurzer Sinn: Langfristig wird sich ein solches Verkehrsmuster nur abbilden lassen, indem das Aufkommen gänzlich anders generiert wird und/oder mehr Aspekte des echten Tourismusbetriebs abgebildet werden. Bis dahin bleiben Hubs in AS wohl oder übel relativ wichtig.

Nicht unbedingt schlecht, dass das schwerer geworden ist. Ich würde behaupten, bisher war es zu leicht. So oder so liegt das aller Wahrscheinlichkeit nach an der veränderten Budgetberechnung der Passagiere, die nun keinen “Aufschlag” für lange Verbindungen bezahlen. Dem kann man aktuell nur durch sehr niedrige Preise auf den Einzelsegmenten begegnen, da Fares noch nicht umgesetzt wurden. Diese stehen daher relativ hoch auf meine To-Do-Liste.

Einen Aspekt habe ich in meiner etwas ausführlicheren Antwort (gegenüber der Feiertags-Kurzfassung vom 27. Dezember) noch vergessen: National-Airlines der Inselstaaten sind i.a.R. hochgradig subventioniert (man denke an Air Tahiti Nui oder Air Austral, die den französischen Steuerzahler beachtliche Summen kosten), da es eben auch in der Realität nicht ganz einfach ist, mit diesen kleinen Hubs, dünnen Strecken und Low-Yield-Passagieren Geld zu verdienen.

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Danke für die Erläuterung :smiley:

Was auch noch dazu kommt: Das Aufkommen von Paine ist sicher noch nicht bei 100%

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Okay, danke für die super Erklärung. Vielleicht kann man ja dennoch, eines Tages, irgendwie, auch Tourismusverkehre simulieren. Für viele wäre das ohnehin eine Nische, weil es für Neueinsteiger (Egal ob komplett neu im Spiel, oder neu auf einem Server) immer schwierig ist, gegen die großen Airlines an den großen Hubs anzukommen.

Ich würde gerne nochmal den Punkt aufgreifen, bzgl. des A330 der 1-2 mal die Woche nach Mahe fliegt. Ist es generell so, dass es auf Paine eine gewisse Regelmäßigkeit braucht? Heißt, wenn ich eine Strecke 1x täglich fliege, wird sie wahrscheinlich besser gebucht sein, als wenn ich selbige Route nur 2x die Woche bediene?

Grundsätzlich bin ich gerne auf dem Server unterwegs und experimentiere ein wenig rum. Auf den alten Servern ist es ja - wenn man einmal verstanden hat wie es geht - nicht sonderlich schwer schwarze Zahlen zu schreiben. Auf Paine ist das ganze interessanter, dennoch glaube ich, dass noch vielen Spielern (inkl. mir) das volle Verständnis dafür fehlt, was auf dem Server konkret anders ist. Wenn man ein wenig im Forum liest, haben viele mit schwankenden bis ausbleibenden Buchungen zu kämpfen und da verstehe ich natürlich auch irgendwann den Frust.

Es ist und bleibt vorerst experimentell und ich bin gespannt, wo die Reise hingeht:)

Nicht nennenswert mehr als in regulären Spielwelten. Das Aufkommen wird weiterhin jeden Tag verteilt. Dabei wird ein “Buchungszeitraum” von drei Tagen berücksichtigt. Insofern fällt ein Flug, der nur zwei oder gar ein Mal pro Woche stattfindet mitunter nicht in jede Aufkommensverteilung.

Ein entscheidender Unterschied ist, dass Passagiere auf Paine bevorzugte Ankunftszeiten haben. Je mehr Konkurrenz und/oder Auswahl auf einer Strecke besteht, desto eher wird ein Flug nah an der gewünschten Ankunftszeit gebucht (Ankunftszeit = zufälliger Zeitpunkt innerhalb des dreitägigen Buchungsfensters, nicht die Uhrzeit am Tag). Bietet man in dieser Situation nur vereinzelte Flüge an, erhält man im Mittel weniger Buchungen. Aber an der absoluten Anzahl an Buchungen ändert sich natürlich nichts.

Ich sehe das durchaus positiv. Die Vorstellung, berechenbar volle Flüge zu haben klingt irgendwie…langweilig :slight_smile:

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Bissel ja, aber wenn der größte Mitbewerber seit mitte Nov. off ist und Woche zu Woche mehr Prozentze am gemeinsamen HUB bekommt und ich selbst mehr und mehr Angebot schaffe, fallen Gewinn und Auslastung je Woche zwischen 2 bis ca. knapp 4%. Mein LF lag vor Weihnachten wenigstens über 74,52% aktuell 66,88 %:astonished_face: . Scheinbar nix tun wird belohnt :joy: .

Ich versteh absolut nix auf dem Server :thinking: oder bin scheinbar zu blöd dafür. Bisher macht das für mich absolut kein Sinn und fern der Realität, auch wenn es Entwicklungsserver (:+1: :face_with_monocle: ) ist. Bei LF 60 werde ich kopfschüttelnd aufgeben und hoffe, dass das so nie auf Bestandsserver umgesetzt wird. Sorry Martin, kostet mir persöhnlich echt zu viel Zeit und macht außerdem kein Spass.:sad_but_relieved_face: dauernd Preise immer weiter nach unten zu korrigiren, bis die Airline pleite ist. Zumindest ist das mein bisheriger Eindruck mit der Batavia in CGK, das es nur über den Preis geht.

Ich weiß durch die Ally das ich nicht der Einzige bin, der den Server nicht versteht :wink: und da sind ettliche sog. alte Hasen dabei, die genauso rumtüffteln und mehr wie ich etc. Auch bei Denen schwindet immer mehr die Lust bzw. Spaß am Spiel? Einige machen auch nix bzw. immer weniger, schade. Ich finde ja Entwicklung gut :+1: , aber gerade geht es für mich eher in die falsche Richtung :thinking: , sorry.

Die starken und nicht verständlichen Schwankungen pro Woche/Strecke sind echt nicht realistisch, sonst würde LH etc. schon pleite sein :joy: .

Ich habe jetzt aus naheliegenden Gründen einige Wochen nichts mehr am System geschraubt. Der Preis-Faktor ist also weiterhin und wie an anderer Stelle beschrieben noch etwas zu stark. Dazu kommt, dass das Aufkommen in Paine (mit Absicht) relativ langsam steigt. Ich brauche echte Konkurrenzsituationen, um das System bewerten zu können.

Zur “Inaktivität”: Prinzipiell funktioniert das zugrundeliegende System wie bisher…je größer das Netz, desto mehr Verbindungen, desto mehr Buchungen. Also auch ein augenscheinlich inaktiver Spieler wird Buchungen gewinnen, wenn IL-Partner ihr Netz verbessern. Einen anderen Erklärungsansatz habe ich aktuell nicht.

OK ich weiß nur, kannst ja mal reinsehen bei Batavia, stürzt teilweise der LF rapide ab, obwohl sich nix geändert hat. Das wundert mich arg und das sind zum Beispiel CGK-Ambon 73% von KW 52 bis nun 40% KW 2 oder CGK - ADL 54% auf 28%.

Sieh dir mal die Schwankungen mal an. Da kommst mit reagieren kaum hinterher bzw. man weiß nicht wie, außer Preise, man da gegensteuern kann.

Was ich auch mal gehabt hatte 3 Wochen Rückschritt und aus dem nix 4 Wochen plus, woher ?

Ich muss gleich los, deswegen habe ich mit erstmal nur die Eco-Pax-Zahlen für dieses Beispiel in den Logs der vergangenen 7 Tage angeschaut.

Zwischen CGK und ADL wollen in Paine pro Tag zwischen 30 und 40 Passagiere fliegen. Sprich, hier kann eine kleine absolute Abweichung zu großen relativen Ausschlägen führen. Die Buchungsquote liegt zudem bei 100%, das heißt alle Paxe finden eine Verbindung und ein Flug kann nur mehr Passagiere erhalten wenn ein anderer weniger bekommt.

Schwankungen können nun aus den verschiedensten Gründen entstehen, zum Beispiel:

  • Die Anzahl der direkten Verbindungen auf der Strecke schwankt im betrachteten Zeitraum zwischen 70 und 119 (Wert ist die Summe aller verfügbaren Verbindungen pro Request, daher nicht mit der tatsächlichen Frequenz verwechseln), also grob zwischen dem 3- und 4-fachen des vorhandenen Aufkommens. Dazu kommen über 7000 Verbindungen mit zwei oder drei Stops.
  • Die Größe der Buchungsanfragen lag zwischen 1 und 18 (!), reichte i.a.R. aber bis maximal 5 oder 6. Sprich, eine solche Buchung einmal erhalten und einmal nicht macht bezogen auf das Gesamtaufkommen problemlos einen Unterschied von 20% aus. Hier muss ich eventuell die Spitzen etwas kappen und die maximale Buchungsgröße irgendwo bei 10 kappen.

Das gleiche trifft natürlich auf alle Verbindungen zu, insbesondere “dünne”, das heißt man wird immer gewisse Schwankungen im Buchungsverhalten haben. Damit muss man vermutlich leben und eine Route im längerfristigen Mittel betrachten statt nur auf Basis der täglichen Buchungszahlen.

Uii, dafür das Du das nur kurz angesehen hast war das sehr ausführlich, danke :+1: :smiley: