Jahresrückblick 2016
Auch in diesem Jahr konnte Gomolka Airlines und GKA Regional viel bewegen; Wichtigstes Ereignis des Jahres war sicherlich die Gründung der Tochter Gomolka Airlines Regional im Februar, die seitdem v.a. als Zubringer von kleinen Provinzflughäfen an die großen GKA Hubs dient. Der erfolgreiche Börsengang folgte unmittelbar, allerdings brachte die Einführung der Bombardier CS100 in der Mitte des Jahres die Airline tief in die roten Zahlen. Mittlerweile wurde das neue Flugzeug wieder vollständig ausgemustert, es war schlicht zu groß für die Airline. Die Anfangs sehr großen Verluste wurden reduziert und letzte Woche konnte nach einer langen Durststrecke endlich wieder ein kleiner Gewinn verzeichnet werden.
Weniger turbulent ging es bei der Mutter zu. Wie angekündigt hat man sich auf die bestehenden Drehkreuze MUC, FRA, MAN, TXL und generell auf dem Heimatmarkt Deutschland konzentriert. In München und Frankfurt wurden zahlreiche neue Flüge aufgenommen, in Berlin Tegel ist Gomolka Airlines mittlerweile ganz klar Platzhirsch.
Highlights des Jahres waren sicherlich die Eröffnung des exklusiven Terminals in München und die Übernahme der ersten beiden Boeing 787-9. Auch die Zahl der Flugzeuge ist auf nun über 400 gestiegen.
Im Jahr 2017 möchten wir weiterhin wachsen, hauptsächlich über unsere bestehenden Drehkreuze. Die Tochter GKA Regional soll weiter stabilisiert und ausgebaut werden, in Berlin prüft man außerdem die Aufnahme von Langstrecken.
Wir wünschen allen Passagieren frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Neue Vorgaben
Die internationale Luftaufsichtsbehörde hat neue Gesetze erlassen, um den Slot Blocking Einhalt zu gebieten. Demnach müssen Flugzeuge auf einigen Strecken eine Mindestgröße erfüllen. Insgesamt hatte die Behörde mehr als 140 Flüge bei Gomolka Airlines zu beanstanden, die jetzt bereits zur Hälfte auf zugelassene Fluggeräte umgestellt wurden. In Folge dessen wird die Strecke FRA-IST gestrichen, bei der Tochter GKA Regional sind wahrscheinlich deutlich mehr Flugstreichungen zu erwarten. Das Management begrüßt die neue Regelung für einen fairen Wettbewerb, allerdings blickt man sorgenvoll auf die Ankündigung, die Landegebühren drastisch erhöhen zu wollen. Sollten diese Gebühren tatsächlich mehr als verdoppelt werden, erwartet man deutliche Einbußen beim Gewinn.
Tot geglaubte leben länger
In Folge der neuen Anti Slot Blocking Regelung wurde die Entscheidung, alle Boeing 737-600 auszumustern, bis auf weiteres auf Eis gelegt. Diese darf nämlich weiterhin auf allen Strecken fliegen, im Gegensatz zur Embraer 195, mit der man die Boeing teilweise ersetzen wollte. Wie und wann man die 736 nun ersetzen will, wird in den kommenden Wochen diskutiert.
Neue Langstrecken
Ab München wurden neue Langstrecken ins Programm aufgenommen, darunter Sappore und Fukuoka in Japan. Die Flüge werden mit Boeing 787 bzw. A340-300 durchgeführt.