Umflotten mit wenig Kosten


#1

Guten Morgen,

ich würde gerne meine beiden Dash 8 auf den Sukhoi Superjet umflotten, den Flugplan allerdings möglichst beibehalten und so wenig Kosten wie möglich verursachen.

Alle Flugzeuge sind und sollen geleast werden. Zwei Dash 8 habe ich derzeit geleast — daraus sollen nun zwei S Superjets werden (geleast) — der Vertrag der Dash’s soll aufgelöst werden.

Wie könnte man das arrangieren?

Ich möchte verhindern in einer Geschäftswoche für 4 Flugzeuge Depot und Leasing zu bezahlen, obwohl nur zwei in fliegen können. Oder geht das nur so?

Gruß aus FLL


#2

Für eine gewisse Periode müssen beide Leasingraten bezahlt werden.

Grob sollte der Ablauf so aussehen:

1. Neue Flieger bestellen/im Markt darauf bieten

2. Piloten auf Flugzeug zuweisen und Sitze einbauen

3. Flugplan von alter Maschine auf neue Maschine übertragen

4. Übertragenen Flugplan wo nötig anpassen

5. Leasing des alten Fliegers kündigen

Du kannst schauen wann Deine Leasingperiode der alten Flieger endet, und danach die Umstellung entsprechend zeitlich planen. Übertragene Flugpläne werden jedoch erst nach 3 Tagen aktiv, die bestehenden Flüge werden auf der alten Maschine abgeflogen. Daher ist es ideal, wenn Du die Umstellung ca. 3 Tage vor Ablauf des alten Leasingvertrages machst. So werden die bestehenden Flüge noch mit der alten Maschine abgeflogen, und sie steht danach nicht noch "lange" unnütz herum.


#3

Super, ich danke dir! Habe nun eine Vorstellung, wie ich das machen könnte, danke!


#4

Wenn Du die Flugpläne übertragen hast, kann Du bei den Dash sofort die Bestuhlung entfernen.

Dann wird auch das Kabinenpersonal frei.

Dann erst den neuen Maschinen die Einrichtung zuweisen.

Daduch wird das freie Kabinenpersonal wieder eingesetzt.

Neueinstellungen erfolgt dann nur, wenn Du zusätzliches Kabinenpersonal benötigst.

Die "überflüssigen" Dash-Piloten nicht kündigen.

Kündigen kosten 6-8 Wochenlöhne Abfindung.

Lieber später umschulen auf neue Maschinen.


#5

Dabei nur bedenken, dass die Flugpläne sich nicht 1:1 übertragen lassen, da die beiden Maschinen unterschiedliche Geschwindigkeiten haben. Wenn also Slots Mangelware sind, dann kann das auch nach hinten losgehen mit dem Übertragen...


#6

ohne anpassung wird es nicht gehen, die drehzeiten unterscheiden sich


#7

ohne anpassung wird es nicht gehen, die drehzeiten unterscheiden sich

Genau - ohne Anpassung wird es nicht gehen. Eine Dash, ihreszeichens Prop-Maschine, kann nicht so schnell fliegen wie eine Sukhoi.

Der Jet fliegt 830km/h während der Turboprop 565km/h fliegt. Somit könnte es also sein - und ich empfehle (Kostenfaktor/Produktionskosten/Ertagsfaktor) - dass Du mehr Flüge anbieten kannst mit der Sukhoi als mit der Dash.


#8

Ja, das war mir bewusst aber ich denke, dass ich die Strecken dann einfach ein wenig optimiere und gut ist!


#9

Wenn Du die Flugpläne übertragen hast, kann Du bei den Dash sofort die Bestuhlung entfernen.

Dann wird auch das Kabinenpersonal frei.

Dann erst den neuen Maschinen die Einrichtung zuweisen.

Daduch wird das freie Kabinenpersonal wieder eingesetzt.

Neueinstellungen erfolgt dann nur, wenn Du zusätzliches Kabinenpersonal benötigst.

Die "überflüssigen" Dash-Piloten nicht kündigen.

Kündigen kosten 6-8 Wochenlöhne Abfindung.

Lieber später umschulen auf neue Maschinen.

wer macht dann den service für die restlichen Flüge auf der allten Maschine?? staun...


#10

@alibac.

Die bereits eingebuchte Flüge werden mit den bei Einbuchung vorhandenen Sitzen und Personal klaglos ausgeführt.

Ich mache das seit Jahren so und habe noch nie Warnung, Strafen oder Flugstreichungen bekommen/gehabt.


#11

aha, wieder was dazugelernt :ph34r:


#12

@alibac1 da hättest auch mich fragen können… :wink: