Schade das bei AS wohl alles reglementiert werden muss, weil einige den Neidfaktor nicht unter Kontrolle bringen… Stadtflüge, Kreditsystem, Flugzeugmarkt nun Bestuhlung…
Was kommt nun bald??? Fusionen bzw. Übernahmen von Airlines müssen von 100 Spielern genehmigt werden??? Flugpläne dürfen nur nach OK des Marktführers des jeweiligen Landes freigegeben werden???
Sorry aber viele wollen eine Weiterentwicklung des Games, aber wenn es so weitergeht muss das AS Team noch 50 Leute einstellen um eine umfassende Reglementierung und deren Überwachung des Spiels zu gewährleisten…
Wie wäre es wenn sich mal alle wieder auf den Spielspass konzentrieren! Wenn ein Spieler eine legale Art und Weiße des Geldverdienen entwickelt, dann lässt ihn doch! Solange es kein Cheating ist muss Mann doch nicht gleich loshämmern weil man nicht selbst auf die Idee kam!
Es ist ein gutes und realitätsnahes Spiel, zumindest noch!
Mit dem Realitätswahn der zur Zeit herrscht macht man nur den Spielspass kaputt und erwartet auch etwas was das Team nicht leisten kann! Ferner wird’s dann auch iwann nicht mehr spielbar, denn in Realität dauern Genehmigungen Monate und ein neues Flugzeug wird auch nicht an einem Tag gebaut.
Also mal ein Stück leben und leben lassen und back to the roots!!! Dann kann das Team eventuell mal wichtige Themen angreifen, was AS denn auch nach vorne bringt!
Auch wenn Merlin2301 etwas heftig formuliert - im Kern hat er Recht. Wobei AS da erstaunlich realistisch ist…
Mir fällt das oft im Forum auf: Egal welches Problem zur Sprache kommt, es wird immer gleich nach Verbot und Regulierung gerufen; der Glaube an die Allmacht des Verbots. Man muss dem AS-Team zugute halten, diesem Ruf oft genug zu widerstehen (leider nicht immer…).
Vor allem die Sozialneid-Debatten sind erstaunlich: Hier fängt doch jeder mit 10 Mio an; eine gerechtere Welt ist nicht denkbar! Dass selbst hier auf die "bösen Großen" geschimpft wird, wirft ein interessantes Licht auf die reale Politik.
Vor allem sind die Regeln in AS oft zu "konkret", und lassen wenig Entscheidungsspielraum. Die Innenstadt-Flugverbote sind ein gutes Beipsiel: Von Tegel nach Schönefeld darf man also nicht fliegen - von Sharja nach Dubai schon (und manch einer tut es mit Heerscharen von Zwiebacksägen). Anderes Beispiel ist die Dumping-Diskussion: Man darf also ganz legal mit Billigpreisen die Konkurrenz bedrängen, solange man nur den Mindestpreis einhält… Ich halte das für problematisch. In realen Gesetzbüchern sind solche Dinge viel allgemeiner formuliert, eben die viel zitierten "Gummiparagrafen". Die haben ihren Sinn, weil nur sie eine Rechtsprechung ermöglichen, die sich am Sinn des Gesetzes orientieren, nicht am plumpen Wortlaut. Eine allgemeine Formulierung "Es ist untersagt, Konkurrenten gezielt durch Preise unter Kosten zu bedrängen" würde den Zweck weit besser erfüllen.
Das mit den Innenstadtflügen ist ohnehin ein technisches Problem: Wäre das Aufkommenssystem in AS perfekt, gäbe es auf Stadtflügen eh keine Nachfrage. Perfekt kann es nie sein, aber technische Probleme durch Regulierung zu übertünchen funktioniert auch nicht. Hier müsste man schon am System schrauben.
Jedenfalls würde ich mir ein eher liberaleres AS wünschen. Chetingschutz ist wichtig! Aber darüber hinaus, braucht es wirklich mehr Regulierung?
Meiner Meinung nach will die Mehrheit der Spieler eine Airline aufbauen, die einigermaßen realistisch ist. Also eine im Kern aus Boeing 737 bzw. Airbus A318-321 bestehende Flotte. Daraus zieht die Mehrheit der Spieler ihren Spielspaß. Ja, Spiel und Spielspaß… eine Simulation ohne Spaß mag dann zwar eine sehr tolle sein, nur Geld verdienen tut man damit dann nicht mehr, aber das ist ein anderes Thema.
Wenn nun aber einiger Spieler meinen, dass sie das System so ausnutzen müssen um die schnellsten bzw. die größten zu werden, dann verliert die Mehrheit daran ihren Spaß. Ich spiele damit auf die ganzen Dashisten und Altmetallspieler an (wobei das zum Glück nachgelassen hat). Denn die machen zwar ganz viel Umsatz sowie Gewinn und befördern ganze viele Passagiere, aber viele andere verlieren dann den Spaß daran, wenn z. B. zwischen LHR und AMS gefühlt tausende Dashs hin- und herfliegen und Slots blockieren.
Um das einigermaßen einzugrenzen bis eine technische Umsetzung da ist, wird es dann halt händisch eingegrenzt. Das das nie optimal umgesetzt wird, ist klar, denn niemand kann vorher die Konsequenzen im Ganzen vorhersehen. So auch bei dem Stadtflugverbot. Was die Spielleitung aber meistens vergisst, ist dann auf die Spieler einzugehen und ihre Gründe offen darzulegen bzw. Verbesserungsvorschläge umsetzt. Bei der neuen Flottenverwaltung lief es z.B. sehr gut. Da kamen Vorschläge seitens der Spieler, die umgesetzt wurden. Bei den anderen wurde erklärt, warum dies nicht möglich ist.
Auf was ich hinaus will: gebe es nicht Spieler, die alle Grenzen ausloten und alles bis zum letzten ausreizen, wäre eine Regulierung nicht notwendig. Aber solche Experten gibt es hier und gibt es in Wirklichkeit. Genau deshalb gibt es in der Realität auch das Kartellamt. Und wo wir schon bei der EU sind, ohne die EU sehe der Flugmarkt z.B. ganz anders aus als er jetzt aussieht. Die Telekommunikation ist auch ein gutes Beispiel…
Ich habe mir auf meine ToDo gesetzt, dazu noch eine ausführliche Antwort zu verfassen. Aber im Moment fehlt mir etwas die Muße dazu. Es ist ein leidiges Thema
Thema Stadtflüge ist ja durch, sag ich auch keinen Ton mehr zu…
Banken die sich nicht verarschen lassen??? Die Deutsche Bank mit dem Thema "Peanuts"… Wurde richtig vorgeführt!!!… Bankenkrise 2008… Nicht gerade professionell!!!
Gegenfrage:
Schon mal was von Überkreuzbeteiligungen, finanzierte Übernahmen oder Fusionen gehört?
Seit wann kann Boeing 150 Machinen am Tag bauen?
Schonmal Firmen ohne Marketing gesehen?
Mit dem Realitätswahn geht der Spielspass flöten… Bis zu einem gewissen Level alles super,
aber wenn es in JEDEM Thema nur noch um regulieren und verbieten geht stimmt was nicht mehr. Wir wollen hier keine echte Airline aufbauen, sondern eine realitätsNAHE… da gibt’s halt Abstriche, auch um diese SIMULATION spielbar zu halten!
Ich mein das nicht böse aber wir alle müssen verhindern das es in eine Regulierungswut ausartet, sonst können wir ja mal die VEB INTERFLUG gründen…
Die Regulierungen halten sich in AirlineSim absolut im Mass. Oder um es etwas krasser auszudrücken: Wer nicht irgendwo den Drang zum Bescheissen hat, kommt mit den Regeln kaum je in Konflikt.
Ich habe genug andere Browsergames gespielt, um sagen zu können, dass die Verwaltung von AirlineSim bisher die mit Abstand kompetenteste und lösungsorientierteste ist, die ich bisher gesehen habe. Mir gefällt das. Baustellen gibt es immer und überall, aber das Team hier bemüht sich echt (oder lässt es echt aussehen ^^), Verbesserungen zu machen.
Mir gefällt’s so wie es ist, weil das Ziel der Realitätstreue wirklich Priorität hat.
Und wenn wir bei Überreglementierung sind: Organisiere einen einzigen echten Linienflug von Istanbul nach New York JFK. Danach sagst du hier entweder nichts mehr, weil dich die Reglemente erschlagen haben, oder aber du wirst die erfrischende Reglementsleere von AirlineSim geradezu lieben.
Was tut denn eine Lufthansa anderes, als möglichst viel Gewinn machen und versuchen der größte zu sein?* Genau das IST doch realistisch.
Der Sinn von Airlinesim kann nicht sein, den realen Flugbetrieb möglichst exakt abzubilden, wie auf einer Modellbahnanlage. Ich meine, warum fliegen echte Airlines nicht mit Altmetall, nicht mit Props auf Hauptrouten, und nicht zwischen Großflughäfen einer Stadt? Sie unterlassen dies doch nicht, weil es irgendwie "unrealistisch" wäre; sie unterlassen es, weil es schlicht unwirtschaftich ist. Und "Serverstarts", also eine Welt ohne Airlines mit Millionen wartenden Fluggästen, gibts in Realität schon gar nicht.
AS mit seinen Passagierströmen ist so komplex, da werden immer irgendwie andere Ergebnisse rauskommen als in Realität. Das ist vielleicht Ansporn die Simulation weiter zu verbessern - aber künstliche Eingriffe rechtfertigt es nicht.
[size="1"]*ob ihr das gelingt ist eine andere Frage…[/size]
Die Liebe zur Maschine ist gut beschrieben - jedoch leider auch nur in einer Art Schubladendenken. Ich betreibe zwar auch ein Heer an Dash8-Q400, aber diese Maschinen find ich einfach cool. Und zwar von der Optik her. Und zu Zeiten vor dem Patch konnte man so in der Ukraine auch kaum anders grüne Zahlen schreiben, da es leider meinen vorigen Favoriten, Saab 2000 nie auf dem Markt gab. Und ja, ich fliege auch Altmetall. Auch das ist Schubladendenken. Warum wohl betreibt ein so renommiertes Unternehmen wie LH noch immer BAe 146-300? Ich betreibe wohl die meisten Maschinen davon auf Kaitak, nicht, weil ich Grenzen ausloten will oder unendliche Gewinne einfliegen will, sondern weil ich diese Maschinen einfach nur "schnuffig" finde… heißt: genial. Boeing wurde mir praktisch aufgezwungen und Airbus mag ich gar nicht… welche Schublade bediene ich?
Die Avro ist ja auch ganz schnucklig und vom gleichen Hersteller, was allerdings dennoch nicht der Grund ist, warum die Lufthansa die noch fliegt.
Vielmehr gibt es in der LH-Flotte etliche abgeschriebene Flugzeuge, darunter die Avro, sicherlich die B737, die MD11 der LH Cargo und
vermutlich die schon lange im Dienst befindlichen B747-400. Und wie alle Altmetallflieger bei AS wissen, haben abgeschriebene Flugzeuge
ziemlich niedrige Fixkosten und sind deshalb auch trotz ihres Alters noch gut zu gebrauchen…
Das sehe ich jetzt nicht als Problem, ist halt Geschmacksache, ob man lieber alte Modelle oder neue Modelle in der Flotte haben will
Was ich allerdings sagen muss (nach zwei Jahren AS-Pause) die unerträgliche hochfrequente Routenauslastungsmentalität mit gänzlich
ungeeignetem Fluggerät zwischen großen Airports, sprich: "Wieviele Dashs muss ich täglich von JFK nach IAD schicken, um auch noch den letzten freien Slot
an beiden Airports zu belegen…?" ist auch in den zwei Jahren meiner AS-Abstinenz nicht besser geworden. Die großen Airports auf Meigs füllen sich schneller als man eine (mMn sinnvolle)
Flotte aufbauen kann und wenn es da Regulierungen gäbe, würde ich das begrüßen. Da ich diesmal aber sowieso langfristig dabeibleiben möchte, habe ich es weder
mit dem Flottenausbau eilig und kann warten, bis sich auf Meigs eine spielbare Holdinganzahl (mMn ca. 350 - 400) einstellt und die ersten groß gewachsenen Unternehmen
ob der Langeweile ihrer Dash-ATR-Sukhoi-Megaflotten den Betrieb einstellen. Jetzt noch der ein oder andere neue Server und die Spielbarkeit nimmt ob der sinkenden Spieleranzahl auf Meigs schlagartig zu, wozu also aufregen…?
Da interessiert es mich auch nicht die Bohne wenn einer cheatet und sich vielleicht illegal einen "Geldwerten Vorteil" verschafft, wenn man es als Herausforderung sieht, eine WiSim mit 1 Mrd. $ (oder was auch immer) zu starten, mir solls recht sein. Mir wäre die Herausforderung zu gering und bei einem solchen Spieler wird sich das mit dem Spielspass nach wenigen Monden sowieso selbst erledigen, denn hat ein solcher Spieler erstmal die 1000 Flugzeuge in der Flotte, wird er merken, dass es bei AS nicht darum geht, die größte Flotte zu haben, sondern für sich und seine Airline eine Nische zu finden und durch kluge, fortlaufende Planung das Überleben des Unternehmens zu sichern. Nicht falsch verstehen, das soll hier kein Aufruf zum cheaten sein, aber mit der Zeit, das zeigt meine Erfahrung, relativiert sich alles im Leben und man sollte nicht alles so ernst nehmen, dass man jedes kleine Rädchen im System reglementieren muss
Der größte Feind der Demokratie ist nicht die Anarchie, sondern die Bürokratie (leider hat das bis heute in Brüssel noch keiner bemerkt…)
@Fluggast und Antares: es geht doch nicht um die, die alles im vernünftigen Rahmen betreiben. Ich habe selber 80 Dashs, die zu kleinen Flughäfen fliegen. Das Problem ist aber, wenn 10 Spieler jeder 100 Dash zwischen AMS und LHR (gibt genug andere Beispiele) fliegen lässt. Dann ist das zwar für die 10 toll, da sie ordentlich Gewinn machen und viele Anschlüsse bieten, den anderen 400 Spielern raubt das aber den Spaß, weil
tausende Slots blockiert sind (klein wenig übertrieben). Genau das war ja auch das Problem bei den Stadtflügen. Das es nicht realistisch ist, ist die andere Seite der Medaille.
Bei den Altmetall-Teilen sind auch nicht die gemeint, die ein paar aus Liebe oder sonstwelchen Gründen betreiben. Das war vor ein paar Jahren ein großes Problem u.a. wegen der Kreditvergabe. Heute hat sich das Thema fast erledigt. Ein Beispiel wie gut die Regulierung funktionieren kann
Realismus ist doch teilweise ein Totschlagargument. Es wird immer rausgeholt, wenn was eingeführt oder abgeschafft werden soll. Leider bringt es wohl nichts, wenn man manche Themen offen und ehrlich anspricht…
euren Punkt sehe ich wohl, mich nerven diese Heerscharen von Zwiebacksägen und Altmetall auch. Nur denke ich nicht, dass Regulierung irgendeine Lösung bringt. Seit ich bei AS bin, wurden alle möglichen Regulierungen eingeführt, um die Auswüchse bei Serverstart zu verhindern - ohne Erfolg! Kann ja auch gar nicht: Serverstarts sind per se realitätsfremd, da kann kein realitätsnahes Ergebnis rauskommen.
Regulierung ist immer nur eine Krücke, weil sie lediglich den Einzelfall untersagt. Die entsprechenden Spieler suchen sich dann eben eine neue Lücke. Die jetzt gestartete Praxis, konkrete Stadt-Routen auszuschließen, bleibt entweder unvollständig, oder sie wird zu einem wuchernden Bürokratiemonster. Lösen tut sie das Problem nicht.
Statt Regulierung würde ich das Übel an der Wurzel packen: Warum fliegt denn in RL keine Airline von Heathrow nach Gatwick? Und selbst wenn eine flöge, würde kein Passagier buchen. Das hat doch seine Gründe! Dann muss man eben überlegen, wie man diese Gründe im Aufkommenssystem abbilden kann. Nur so kommen wir weiter.
Gleiches gilt für die Altmetall- und Prop-Flotten sinngemäß. Letztlich sind sie ein Hinweis auf Fehler in der Kostenstruktur bzw. Flugbewertung. Mit Regulierung kommt man da eh nicht ran; wie soll denn bitte eine Regel ausehen, die "sinnvolle" von "sinnlosen" Dash-Flügen unterscheidet?
Meist sind solche Airlines ohnehin Eintagsfliegen, die spätestens beim nächsten Aufkommens-Patch die Übersicht über ihren Saustall verlieren. Schon allein deshalb liebe ich Schwankungen (auch mal drastische!) im Aufkommen
Ich glaube wir definieren Regulierung aneinander vorbei. Meiner Meinung nach muss man diese Flüge nicht verbieten, sondern wie Du sagst, die Unsinnigkeit innerstädtischer Flüge im Aufkommen wiederspiegeln, sprich: Keiner will von JFK nach LGA fliegen, oder ähnliches. Wenn das implementiert wird, erledigen sich diese Flüge von selbst. Eine Regulierung ist es trotzdem
Hier bin ich der Meinung, dass man die Propflotten mit den Flughafengebühren regeln könnte. Bei großen Airports sind die Gebühren in der Realität so hoch, dass sich das Fliegen zwischen zwei Megaairports mit kleinen Flugzeugen einfach nicht rechnet. Der Zubringerverkehr zu den Drehkreuzen mit kleinen Flugzeugen ist davon nicht betroffen, für die meisten Gesellschaften (Real) sowieso ein Verlustgeschäft, das durch die Anschlussflüge auf Mittel- und Langstrecken wieder wettgemacht wird. Bei AS dagegen sieht es so aus, dass Kurzstreckenflüge (auch zwischen Megaairports) mit kleinem Gerät profitabler sind, als Langstreckenflüge, das entspricht in keinster Weise der Realität. Also Gebühren an den großen Aiports rauf und die Margen der Dash/ATR, die hochfrequente Hauptrouten fliegen, brechen ein, weil ein Breakeven erst ab einer gewissen Fluggastanzahl erreicht wird, das entlastet die Slots und schont die Nerven
Beim Altmetall sieht es so aus, dass vor allem Gesellschaften aus Afrika und Asien veraltete Flotten haben (in der Realität), die dazu noch schlecht gewartet sind. Die Hauptgründe für derzeit 277(!!!) Gesellschaften auf der schwarzen Liste der EU. Nicht umsonst gab es erst vor ein paar Tagen wieder einen Absturz einer MD-83 (Alter 22 Jahre)
Bei AS kann man 40jährige Museumsflieger auch zwischen Frankfurt und München betreiben (die dann sogar noch gebucht werden) ohne einen erkennbaren Nachteil zu haben, in der Realität würde das Luftfahrbundesamt die Fluggenehmigung entziehen. Mir ist klar, dass man nicht alles regulieren kann, aber solch grundlegende Sachen sollten mMn schon im Spiel berücksichtigt werden
Bei den innerstädtischen Flüge ist die derzeitige Lösung sowieso nur als eine vorübergehende gedacht , bis das neue Aufkommenssystem kommt (ja, nur wann denn…). Aber Fluggast hat schon recht, wenn er in Frage stellt, sinnvolle und sinnlose Flüge unterscheiden zu können. Es geht schlicht nicht. Lücken wird es immer geben, das ergibt sich aus der Natur eines Modells dieser Komplexität. Und eine wage Formulierung gibt es schon - nämlich das Verbot der bewussten Ausnutzen einer Systemlücke. Das Problem, das sich daraus ergibt ist nur, dass jeder Einzelfall geprüft werden muss, was wieder zeitaufwendig ist. AS gibt sich in dem Punkt bisher aber eher kulant, siehe auch die Diskussion über den enormen Wachstum einer Airline auf Meigs - wohl auch, weil ein permanentes Hinterherprogrammieren dem Einfallsreichtum der Spieler nie gerecht werden kann und ebenfalls Unsummen an Zeit frisst.
Das Altmetall verschwindet nach ein paar Monaten von ganz alleine, wenn der Markt beginnt sich selbst zu regulieren. Und solange es keinen Riesenairlines, die den regionalen Markt erdrücken, funktioniert das auch sehr gut. Abgesehen davon, dass die großen Airlines durch die Patches bisher meist eher Nachteile hatten und langsamer reagieren konnten.
ich verstehe ehrlich gesagt nicht was an den Dash 8 so toll sein soll…sicherlich, die bringen recht hohe Margen, aber auf Dauer sind die EMB190/195 deutlich besser. Klar, auf kurzen 200km Flügen hat die Dash die Nase vorne aber sobald man über so 800-1000km kommt macht der EMB deutlich mehr Gewinn. Ich habe nach dem Update, bei dem der EMB verbessert und die Dash verschlechtert wurde, meine Dash 8 Flotte gegen EMB195 getauscht. Ergebniss: Auf den ganz kurzen Strecken (in meinem Fall LIS-FAO, LIS-MAD u.ä. etwas weniger Gewinn, dafür schon auf Routen wie LIS-FNC mehr Gewinn, nach LGW o.ä. sogar deutlich mehr Gewinn).
…und Lufthansa Guck dir mal deren B737 Flotte an…alles uraltes Gerät. Oder auch Northwest vor dem Merge, die DC9 Flotte. Das Alter von einem Flugzeug ist eigentlich vollkommen egal für die Sicherheit und für das Image wenn die Geräte gut gewartet werden. Man kann eine 40 Jahre alte DC9 o.ä. genau so sicher betreiben wie eine heute gebaute B737 wenn man die nötigen Wartungsarbeiten zuverlässig durchführt (letztlich gibt es ausser der Primärstruktur kaum ein Teil was noch "Original" ist bei einem 20/40 Jahre alten Flugzeug). Und den Flugzeugen sieht man das Alter als Pax auch nicht an, wenn man den Innenraum von Zeit zu Zeit modernisiert, ich glaube kaum, dass der normale Pax der in die LH B737 steigt weiß/erkennt, dass das Flugzeug älter als 20 Jahre alt ist, weil eben die Kabine auf aktuellem Stand gehalten wird.
Ich finde daher den Ansatz mit den sich erhöhenden Wartungskosten für ältere Flugzeuge sehr gut. Die Erhöhung der Wartungskosten sollte halt nur vielleicht noch etwas stärker ausfallen. Vielleicht sollte sich der Zustand der Flugzeuge auch etwas schneller verschlechtern als bei neuen, da eben häufiger gewartet werden muss.
Eine weitere Möglichkeit gegen Altmetall vorzugehen wäre die Einführung von C/D-Checks alle X Jahre, deren Kosten dann je nach Alter des Flugzeugs auch mal den Wert des Flugzeugs überschreiten können(d.h. Flugzeug muss z.B. an seinem z.B. 10. Geburtstag für 3 Wochen ausser Dienst gestellt werden und für z.B. 2 Millionen einen C-Check durchlaufen).
@ all, muss mich korrigieren, meinte mit BAe 146-300 Lufthansa Regional. Hatte im April eine in LEJ mit meinem Fotoapparat erwischt . Ob Lufthansa gar keine 143er betrieben hat, ist anzuzweifeln, da mehrere Dokumente im Internet auf den Betrieb hinweisen, selbst eine Lufthansa-Bestuhlung konnte gefunden werden (wenngleich wieder Regional). Aber das ist nicht das Thema - ich meinte LH Regional, die Maschinen sind jetzt noch im Einsatz! Zurück zum eigentlichen Thema…
LG Antares
BTW: Flughäfen mit kleinen Maschinen zudröhnen, das sind meine Bauchschmerzen aktuell auf Kaitak in Kiew durch meinen Konkurrenten. Für ihn sind CRJ-900 sicherlich groß, aber wo bitteschön ist denn der gewaltige Unterschied zwischen AN-140, ATR42-600 und CRJ-900? Aus meiner Perspektive sind 40 Passagiere (durch Bestuhlung nominal 28) wohl kaum ein akzeptabler Unterschied. Aber mir solls egal sein, KBP ist fast dicht.
Genau - ich meine mit Regulierung tatsächlich Vorschriften und Verbote. Etwa das Verbot, nicht zwischen Flughäfen einer bestimmten Stadt fliegen zu dürfen. Oder die ganzen regulierenden Eingriffe im Flugzeugmarkt (etwa dass Leasing mit dem Alter der Maschine kaum billiger wird, Kauf jedoch schon). Und von sowas halte ich gar nichts. Das sind immer Krücken, und auch mit der besten Krücke kann man nur humpeln.
Die von dir vorgeschlagenen Lösungen fände ich gut. Man muss sich fragen: Warum gibts das in Echt nicht? Und dann passende Abbildungen in der Simulation entwickeln. Beispiel Stadtflüge: Bisher wohnen alle AS-Passagiere im Airport; wer also im Terminal Heathrow wohnt und seine Tante im Terminal Gatwick besuchen will, nimmt natürlich mal eben den Flieger. Nur in Echt funktioniert das halt nicht; man müsste also irgendwie die Mühsal von Anreise, Security und Checkin abbilden, und sei es nur durch eine pauschale Zeit, die die Alternative Bodentransport nicht hat. Dann hätte sich das mit den Innenstadtflügen ganz automatisch.