Unrealistische Bestuhlungen - Was kann dagegen getan werden

Nicht ganz. Es geht nach ORS = OnlineReservationSystem und dem dort hinterlegten Rating. Dieses setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, Sitze gehören auch dazu.

Wenn jemand mit Luxussitzen fliegt, ist ihm ein hohes Rating sicher. Und damit holt er mehr Paxe als andere Firmen, die kein so hohes Rating auf ihrem Flug haben.

Genau das meine ich mit "Preis/Leistungsverhältnis". Wenn man die Leistung abstrakt weit nach oben fährt kann man den Preis auch hoch setzen und trotzdem das beste "Preis/Leistungsverhältnis"(oder "Rating") haben. Wenn es jetzt aber jeder PAX (oder jede PAX-Gruppe) ein maximales Budget für ihren "Urlaub" haben würden einige Gruppen den Flug mit "Luxusbestuhlung" nicht mehr buchen. Er ist einfach zu teuer und nicht erreichbar. Aus diesem Gedanken folgt meine Schlussfolgerung das das eigentliche Problem nicht die Bestuhlung ist sondern das Buchungsverhalten der PAX.

EDIT:

Beispiel:

PAX A hat 200€. (will bestmöglich Fliegen)

PAX B hat 350€. (will bestmöglich Fliegen)

PAX C hat 190€. (will günstig Fliegen)

PAX D hat 200€. (will  bestes Verhältnis Fliegen)

Beide wollen von FRA nach CAI.

Flugline A hat ein Rating von "500" und bietet den Flug für 299€ an.(Verhältnis Rating/Preis: 1,6)

Flugline B hat ein Rating von "250" und bietet den Flug für 199€ an.(Verhältnis Rating/Preis: 1,25)

Flugline C hat ein Rating von "260" und bietet den Flug für 179€ an.(Verhältnis Rating/Preis: 1,4)

Flugline D hat ein Rating von "90" und bietet den Flug für 109€ an.(Verhältnis Rating/Preis: 0,8)

PAX A fliegt mit Flugline C.

PAX B fliegt mit Flugline A.

PAX C fliegt mit Flugline D.

PAX D fliegt mit Flugline C.

Natürlich ist das ORS deutlich komplexer aber im Grunde würden doch zurzeit 4 PAX mit A Fliegen? Das Rating mit "500" (1,6) ist ja deutlich besser als der Rest. (Werte sind frei erfunden! Sollen nur das Problem darstellen)

Oder habe ich bei deinem Post was falsch verstanden? Meintest du was anderes?

Das höchste Rating ist 100. Die Flüge mit dem höchsten Rating bekommen die meisten Buchungen (vom Gesamtkuchen) ab.

Habe jetzt leider keine Zeit, um das mehr auszuführen...

Das höchste Rating ist 100. Die Flüge mit dem höchsten Rating bekommen die meisten Buchungen (vom Gesamtkuchen) ab.

Habe jetzt leider keine Zeit, um das mehr auszuführen...

Ja die Werte sind frei erfunden (Sind ja auch € und nicht AS$ ;) ).

Ich verstehe das man mit dem höchsten Rating die meisten PAX abgreift zurzeit.

Aber ich sehe das Problem nicht im Rating (oder der Luxusbestuhlung) sondern im Buchungsverhalten der PAX.

In der Realität setzen sich die Billigflieger auch immer weiter durch trotz des schlechten Service/ der schlechten Platzverhältnisse. Das liegt einfach daran das die PAX nicht bereit sind 80€ nach Malle zu bezahlen wenn sie auch für 29,99€ dort hinfliegen können. Aber es gibt auch PAX die zahlen 80€ da ihnen der Service/ die Platzverhältnisse wichtig sind. (Siehe mein Beispiel mit ausgedachten Werten)

Natürlich kann man mit einen "Bestuhlungsverbot" oder einer Anpassung des Ratings entgegenwirken. Ich persönlich denke man sollte das Problem nicht durch "Verbote" beheben (es gibt immer jemanden der einen Weg drum herum findet) sonder lieber bei der Ursache Änderungen vornehmen. Und die Ursache ist (meiner Auffassung) nach das (unrealistische) Buchungsverhalten der PAX.

Irgendwo habe ich gelesen das dieses Verhalten der PAX bereits mal 2016/2017 geändert werden sollte (Stichwort BC) aber sich immer weiter verzögert aufgrund der Komplexität (was ein realistisches Buchungsverhalten der PAX ganz bestimmt mit sich bring...)

Genau, die Buchungsklassen sind angekündigt, aber noch nicht fertig.

...

Aber ich sehe das Problem nicht im Rating (oder der Luxusbestuhlung) sondern im Buchungsverhalten der PAX.

Genau so ist es.

Ich verstehe wie schon öfters gesagt nicht dieses Streben nach 100%-Ratings.

Gib mir 10 kleine Flieger mit einem Rating von vielleicht 55 und ich mache damit einen "100%-Flieger" beinahe leer. DA liegt das Problem.

Die aktuell dicken Sitzen sind da nur ein weiteres Symptom dieser Problematik: Nimmst du mir Paxe muss ich meine Kapazitäten (Sitzplätze) reduzieren.

Und erst hier kommt der zugegeben SEHR unglückliche Umstand zu tragen, dass Paxe in AS kein "Gespür" für Geld haben - Sitze also recht linear bewertet werden. D.h. ein Pax auf NUE-FRA genauso gerne einen HD-Sitz zu 50$ bucht, wie ein Full Bed zu 200$. (Preise frei erfunden!)

Das ist natürlich Unsinn, wie u.A. Fluggast07 schon geschrieben hatte (Grenznutzen)

Eben, die angekündigten Buchungsklassen nehmen sich sehr wahrscheinlich der beschriebenen Probleme an. Das Thema scheint sehr komplex zu sein, so dass wir noch etwas darauf warten müssen. Mir persönlich ist das lieber, als wenn eine unausgegorene Lösung veröffentlicht wird, die letztlich nur zu unsäglichen "Diskussionen" führt wie bei manch anderer Änderung. 

Unser "Job" ist es, die Rahmenbedingungen des Spiels anzunehmen und bestmöglich zu nutzen. Dazu gehört eben auch, dass die Passagiere in AS sehr anspruchsvoll sind. Natürlich ist es unschön, dass große Gesellschaften den Spielraum des Programms besser ausnutzen können, aber das wird - wie im richtigen Leben - in jeder beliebigen Konstellation der Fall sein. Da hilft nur, entweder selbst reich zu werden oder sich seine Nische zu suchen.

So, ich hab mal auf Hoover die ganz erfolgreichen Airlines unter die Lupe genommen. Sie bestuhlen fast immer:

  • Economy: Recliner Shorthaul
  • Business: Lie Flat 140

Warum? Die maximalen 5 Balken schafft man auf Kurz/Mittelstrecke auch mit Comfort Plus/Recliner Longhaul. Aber die besseren Sitze kosten kaum Platz (im Regionaljet nur eine Sitzreihe). Und da die 5 Balken nur gerundet sind, kann es gut sein dass man auf Mittelstrecken so die wirklich maximale Bewertung bekommt.

Daraus lernt man zwei Dinge: Erstens werden mehr als 5 Balken nicht bewertet (sonst würden Airlines diese Grenze überschreiten); zweitens ist die Strategie, 100% ORS-Rating anzupeilen, erfolgreich. Die alten Hasen mögen das alles banal finden, und auch mich überrascht es nicht - aber für manchen Anfänger ist es vielleicht hilfreich.

P.S.: Ich bestuhle weiterhin Leisure Plus / Recliner Longhaul, und bin damit immerhin die Nummer 7 in Europa. Was auch beweist, dass es in Airlinesim keineswegs nur die eine seligmachende Strategie gibt. Nur muss man dann mehr kämpfen.

P.S.: Ich bestuhle weiterhin Leisure Plus / Recliner Longhaul, und bin damit immerhin die Nummer 7 in Europa. Was auch beweist, dass es in Airlinesim keineswegs nur die eine seligmachende Strategie gibt. Nur muss man dann mehr kämpfen.

Ich nehme aber an, dass du viele IL und interne Umsteiger hast. Des weiteren gibt es in Europa sehr viele Rennstrecken.

Die Bestuhlung hat auch immer etwas mit dem Preis zu tun. ComPlus und 140% über AS Standard kann man nicht anbieten. Shorthaul schon. LieFlat und 200% über AS Standard scheint auch zu funktionieren.

Leider interessiert es auch die Pax nicht ob man im Preis unter AS Standard arbeitet. Die Bewertung des Preises fliesst zu gering ein. 

Ich nehme aber an, dass du viele IL und interne Umsteiger hast. Des weiteren gibt es in Europa sehr viele Rennstrecken.

Die Bestuhlung hat auch immer etwas mit dem Preis zu tun. ComPlus und 140% über AS Standard kann man nicht anbieten. Shorthaul schon. LieFlat und 200% über AS Standard scheint auch zu funktionieren.

Leider interessiert es auch die Pax nicht ob man im Preis unter AS Standard arbeitet. Die Bewertung des Preises fliesst zu gering ein. 

Erstmal: Ich habe überall um die 75% Point-Point-Verkehr. Umsteiger spielen also nicht die große Rolle.

Die Frage ist ja gerade: Kann man über den Preis eine dichtere Bestuhlung wettmachen? Wie du sagst, fließt der Preis zu wenig ein. Aber ganz so extrem wie oft dargestellt ist es nicht, ich bekomme auch die Leisure-Plus-Sitze durch entsprechende Preise (um den Standardpreis) gewinnbringend gefüllt. Und ich sehe eine recht starke Preiselastizität, Preisänderungen schlagen merklich im Buchungsverhalten durch.

Ich könnte sogar enger bestuhlen, auf Otto 1 bin ich viel mit Leisure/Recliner Shorthaul geflogen. Leider schlagen dann die Turnarounds nachteilig zu Buche, daher lohnt es sich nicht. Aber bei entsprechenden Preisanpassungen bekommt man auch damit Kurzstreckenflüge in die Gewinnzone.

Dennoch, das Problem bleibt bestehen, mit Luxusbestuhlung (Recliner Shorthaul/LieFlat 140) hat mans im Wettbewerb leichter.

So, ich hab mal auf Hoover die ganz erfolgreichen Airlines unter die Lupe genommen. Sie bestuhlen fast immer:

  • Economy: Recliner Shorthaul
  • Business: Lie Flat 140

Warum? Die maximalen 5 Balken schafft man auf Kurz/Mittelstrecke auch mit Comfort Plus/Recliner Longhaul. Aber die besseren Sitze kosten kaum Platz (im Regionaljet nur eine Sitzreihe).

... oder sogar gar keinen Platz! Beim Comfort Plus braucht man zusätzlichen Sitzabstand um eine vergleichbare Bewertung in dieser Kategorie zu bekommen, wie beim Recliner Shorthaul ohne zusätzlichen Sitzabstand. Ich bin mir nicht mehr so sicher bei welchen Fliegern das war, ich meine, es müsste aber die Größenordnung A319/A320 gewesen sein. Und wenn man dann höhere Ticketpreise verlangen kann...

Koennen wir nicht die aktuelle Beschränkung der Flugmuster auf eine Mindestkapazitäändern?

Irgendjemand hat entschieden, dass eine C-Serie 300 zwischen zwei 10-Balken Flughäfen fliegen darf und eine E-195 nicht. Das basierte hoffentlich nicht auf Flugzeuglänge oder Spannweite, sondern Sitzplatzkapazität.

Wenn dann jemand mit Lie-Flats zwischen Grossflughäfen in der Economy-Klasse fliegen will, muss halt ein Widebody genommen werden, inklusive aller Nachteile.

So verständlich Änderungswünsche sind. Sollten wir nicht auf die Buchungsklassen warten? Die sollten das Problem ja lösen.

So verständlich Änderungswünsche sind. Sollten wir nicht auf die Buchungsklassen warten? Die sollten das Problem ja lösen.

Die Buchungsklassen scheinen ja eine größere Baustelle zu sein. Insofern halte ich eine schnelle, simple Lösung des Problems schon für sinnvoll. Einfach den Preis im ORS-Rating stärker gewichten. Das löst nicht alles, aber es mildert die ärgsten Exzesse.

Und was machen die, die dadurch einen Großteil ihrer Flotte umbauen müssen, um profitabel zu arbeiten ?

Das ist dann Pech ?

Und dann in der Zukunft noch einmal, wenn die neuen Buchungsklassen kommen ?

Einfach warten und fertig. Gibt viel weniger Stress für alle (und die Entwicklungskapazitäten können woanders eingesetzt werden. Denn mit mal eben einer Formel ändern ist das vermutlich nicht erledigt.)

Und was machen die, die dadurch einen Großteil ihrer Flotte umbauen müssen, um profitabel zu arbeiten ?

Das ist dann Pech ?

Und dann in der Zukunft noch einmal, wenn die neuen Buchungsklassen kommen ?

Einfach warten und fertig. Gibt viel weniger Stress für alle (und die Entwicklungskapazitäten können woanders eingesetzt werden. Denn mit mal eben einer Formel ändern ist das vermutlich nicht erledigt.)

Erstens sollte Airlinesim sowieso dynamischer werden - echte Airlines müssen auch auf geänderte Marktbedingungen Vorschriften etc. reagieren. Das gehört zum Spiel.

Zweitens sehe ich hier keine Entwicklungsarbeit. Das Austarieren der ORS-Bewertungskriterien sollte man sowieso immer wieder mal vonehmen.

Weiss Du, wie das genau programmiert ist, so dass Du sehen kannst, dass keine Entwickler Arbeit benötigt wird? Und: eine reale Airline hat viele Mitarbeiter, um reagieren zu können. Wie viele Hände hast Du? Ich nur 2 und noch ein paar andere Dinge zu tun.

Dynamik würde ich mir schon auch mehr wünschen, aber bitte so, dass es nicht in Mehrarbeit ausufert.

Erstens sollte Airlinesim sowieso dynamischer werden - echte Airlines müssen auch auf geänderte Marktbedingungen Vorschriften etc. reagieren. Das gehört zum Spiel.

Zweitens sehe ich hier keine Entwicklungsarbeit. Das Austarieren der ORS-Bewertungskriterien sollte man sowieso immer wieder mal vonehmen.

Ich denke du stellst dir dies etwas zu einfach vor. Klar, eine Zahl in einem Modell ist schnell geändert, aber die Auswirkungen in einem doch eher komplexen Modell sollten nicht vergessen werden.

Was ist zum Beispiel mit neuen Airlines? Eine stärkere Gewichtung vom Preis wird es neuen Spielern noch schwerer machen, eine Airline aufzubauen und gegen die finanzstarke Konkurrenz zu bestehen.

Oder schauen wir uns die Profitabilität der Flugzeuge an: Mit solch einer Änderung muss damit gerechnet werden, dass einige Flugzeuge nicht mehr profitabel eingesetzt werden können. Haben Spieler mit solchen Maschinen in der Flotte einfach pech gehabt? Oder überarbeitet man die Werte der Maschinen (was auch wieder Arbeit bedeutet)?

Weiss Du, wie das genau programmiert ist, so dass Du sehen kannst, dass keine Entwickler Arbeit benötigt wird? Und: eine reale Airline hat viele Mitarbeiter, um reagieren zu können. Wie viele Hände hast Du? Ich nur 2 und noch ein paar andere Dinge zu tun.

Dynamik würde ich mir schon auch mehr wünschen, aber bitte so, dass es nicht in Mehrarbeit ausufert.

Es geht ja nicht darum, alles umzuwerfen. Es geht darum, Parameter zu justieren. Erstens sehe ich darin programmiertechnisch nicht die große Schwierigkeit. (Ich erhoffe mir davon aber auch keine Wunder).

Zweitens gehört es zu einer Wirtschaftssimulation, ein Unternehmen durch alle Umstände zu lenken und zu führen. Einfach nur aufbauen und laufenlassen ist keine Wirtschaftssimulation! Da muss ich ganz frech sagen (ich weiß dass ich mich da unbeliebt mache): Wenn die Zeit nicht reicht, deine Airline geänderten Bedingunen anzupassen, dann ist sie zu groß.

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und solche Parameter dynamisieren: Bei Wirtschaftskrise in Asien bewerten die Kunden dort den Preis stärker, in Europa werden kurze Reisezeiten verlangt, im nahen Osten wächst der Trend nach mehr Komfort... Also ein erweiterter AGEX. Das würde Spass machen! Statt der mumifizierten Dauerairlines würden dann diejenigen Erfolge feiern, die aktiv spieln wollen. Genau so funktioniert nämlich auch eine Airline in Realität.

Es macht zwar mehr oder weniger Spass immer über dieselben Probleme und deren Lösung zu philosophieren, leider bleibt es aber immer dabei. Ich glaube kaum, dass es in den nächsten 1-2 Jahren grossartige Neuerungen geben wird. Buchungsklassen scheinen erstmal auf Eis zu liegen und so lange das neue Projekt noch nicht mal in der Alpha Version existiert, gibt es halt niemanden der bei AS etwas umsetzen kann. DTA zum Beispiel gibt es noch immer nicht auf allen Welten. 

Leider wird mit jedem neuen temporären Server Neustart eine Möglichkeit verpasst, neue Parameter zu testen, nichtmal dafür ist Zeit. Schade, aber ist halt so und solange AS brummt gibt es auch keinen Grund auf einmal grosse Schritte zu machen  :) 

Warum sollte man hier als Entwickler auch intensiv Zeit investieren? Es läuft doch! Eine Gemeinschaft recht eng verflochten, mit Spielern die teils schon seit Jahrzehnten treu ergeben Credits kaufen und Airlines aufbauen. Perfekt!

Natürlich gibt es jene die immer alles möglichst real haben möchten und nicht bereit sind zu akzeptieren, dass die Realität nie exakt abgebildet werden kann. AS ist nicht die Realität, es ist ein Spiel mit gewissen Gegebenheiten welche in manchen Bereichen nahe an der Realität sind. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Umstände nun möglichst optimal zu nutzen ist der Reiz des Spiels. Es geht bei AS nicht darum eine Airline möglichst realitätsnah aufzubauen, mit möglichst realistischer Bestuhlung, realitätsnahen Flugzeugen (keine Narrowbodies überm Atlantic...), nein es geht darum die Gegebenheiten die Fix sind bestmöglich zu nutzen. Diejenigen, die dies nicht auf die Reihe bekommen schreien in der Regel am lautesten nach Veränderungen und waren in der Vergangenheit komischerweise auch diejenigen die allergisch auf Umplanungsarbeiten bei Patches reagiert haben. Kleine Änderungen sind immer gewünscht und halten die Attraktivität des Spiels hoch, wer jedoch die Grundsäulen des Spiels gerne regelmäßig neu zusammengewürfelt haben möchte sollte einfach alle 4 Wochen seine Airline resetten und neu starten, aber nicht die Mitspieler mit der Forderung neuer grundverschiedener Elemente nerven und jenen anschließend mangelnde Flexibilität oder zu viel Große vorwerfen. Denn komischerweise sind die Spieler die sich flexibel nennen, selten jene welche die erfolgreichsten Airlines betreiben, jene Airlines die sich über die Zeit flexibel optimal an Servergegebenheiten angepasst haben.

Nun die ORS Gewichtungen neu zu setzen um anschließend mit neuen Buchungsklassen alles erneut auf den Kopf zu stellen wäre nicht nur unnütz, sondern auch dumm. Ich prophezeie bereits jetzt, dass viele Spieler sich die Zeit für eine komplette Umplanung ihrer Airline(s) mit den neuen Buchungsklassen nicht antun werden und eben gehen sollten sie flächendeckend eingeführt werden. Diejenigen die es dennoch tun sollen nun also sozusagen als Vorbereitung mal eben den ganzen Zenower 2x mitmachen lassen, denn wer es nicht kann ist zu groß und unflexibel? Selten so einen Blödsinn gelesen. Ja eine Wirtschaftssimulation besteht nicht nur aus Expansion, sondern auch aus Umstrukturierung, Anpassung... Jene Elemente werden durch den AGEX, schwankende Kraftstoffpreise, dynamische Konkurrenz, neue Flugzeuge... abgebildet, nicht durch willkürliche Abänderungen grundlegender Spielparameter die nun seit mehr als einem Jahrzehnt sind wie sie sind. Eigentlich kann man froh sein, dass AS derzeit tot ist und die Entwickler sich andernorts beschäftigen, bei manchen Ideen hier kann man nur den Kopf schütteln. Die Spieler wären bei diesen Umsetzungen schneller weg als man Neue finden könnte. Aber für die "flexiblen" Spieler die diese Änderungen fordern geht es ja evtl. genau darum, Konkurrenz loswerden, anschließend selber groß werden... Auch eine Strategie, wenn sie spielintern bei manchennschon zu fehlen scheint.