Pain mit schlechter Buchung

Ich hätte eine Idee zum Thema Imagebewertungen.

Vielleicht sollte man weg gehen von dem System was einfach nur zwischen gut und schlecht unterscheidet.

Klar, es gibt mehrere Stufen von gut (grüne Balken) und mehrere Stufen von schlecht (rote Balken)

Mit Beginn der ITRs und der aufkommenden Möglichkeit mehrere Airline “Typen” zu betreiben kann man gut und schlecht aber nicht mehr pauschalisieren.

Was für den “Billigpaxe” gut ist, ist für den Businesspaxe schlecht und umgekehrt.

Man muss das Rad ja nicht neu erfinden, sondern sich eventuell mal die reale Welt anschauen.

Hat Ryanair ein grundweg schlechtes Image (rot) nur weil man darin sitzt wie in einer Sardinendose und es keinen Bordservice gibt? Das Image ist nicht schlecht an sich, das Image ist: “Billigairline, passt schon”

Vielleicht sollte man ein System einführen, wo man erkennt, in welche Richtung deine Airline geht. Eher Richtung Low Cost Carrier, eher das Mittelmaß oder der Legacy Carrier oder Business Bude wie Emirates.

Der Vorteil ist, du siehst auch, ob dein Geschäftsmodell aufgeht und dich die virtuelle Paxe auch als das ansieht, was du darstellen willst.

Es gibt aktuell auch ein paar Imagepunkte wo ich mir schon die Frage stellen, ob das überhaupt relevant ist. Z.B das Maschinenalter.

Der nicht Luftfahrtinteressierte Passagier kann einen 24 Jahre alten A320 wohl kaum von einem 3 Jahre alten unterscheiden.

Naja, das war jetzt einfach ein kleiner Gedankengang, vielleicht kann man da ja was mit anfangen :smiley:

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Du meinst sowas? :slight_smile:

Jo was rede ich mir hier eigentlich den Mund fusselig :joy: . Wusste nicht dass es da bereits ein Konzept gibt

Zugegeben, ein wirkliches “Konzept” ist es noch nicht. Aber dass zum Thema Image analog zur Flugbewertung irgendwann etwas passieren muss, war von Anfang an klar, als ich angefangen hatte, die DS-Features in das bestehende System zu integrieren. Ich vermute aber, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis ich dazu kommen werde…

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Hey, da ich mich hier ein wenig angesprochen fühle :wink:

Paine funktioniert einfach anders. Martin hat ja auch schon vieles geteilt. Ich kann dir nur sagen, dass ich die Preise nicht reduziert habe weil du oder andere Konkurrenz auf den Routen unterwegs sind, sondern weil auch ich erst dann merkbare Buchungen habe. Ich fliege jedoch, bis auf einige Ausnahmen (auch von anderen Flughäfen) kaum Routen, wo ich nicht mindestens kostenneutral unterwegs bin. Insgesamt habe ich mit meiner Airline eine Marge von 40%.

Also als Tipp: Es hat andere Gründe, ich mache trotzdem Gewinn, auch wenn HAM bei mir insgesamt eher schwach ist im Vergleich zu anderen. Evtl. nutzt du mal die Maschinenevaluierung etc. denn auch das Performancemodell, was bei einigen Typen aktualisiert wurde, kann einen großen Utnerschied machen. Insgesamt habe ich meine Airline so aufgebaut, dass ich möglichst niedrige Kosten habe.

Was ich schade finde, dass ein LCC Konzept im P2P Verkehr noch nicht wirklich funktioniert bzw. nur zwischen großen Flughäfen. Ich frage mich wie es funktionieren würde mit der ortsbasierten Nachfrage. Aber derzeit sind Verbindungen und Umsteiger noch das wichtigste

Meine Hoffnung ist, dass das zumindest eine Änderung in die richtige Richtung bringen wird.

Mein ausgewiesenes übergeordnete Entwicklungsziel ist es, dass sich das mittelfristig ändern wird. Also dass unterschiedliche Geschäftsmodelle tatsächlich möglich oder (noch besser) erforderlich werden.

Gibts denn einen Plan, wann das erste mal beides in Kombination auf eine öffentliche Welt kommt? :eyes:

Gefühlt ist es auf Wright doch besser als auf Pain?

Was bei der ortsbasierten Nachfrage natürlich ins Hintertreffen gerät: Die direkten kleineren Ziele.

Früher konnte man kleine Flughäfen direkt fliegen und hatte eine bessere Bewertung, auch wenn es nur sehr wenige direkte Pax gab, heute ist es in den größeren mit drin und daher “egal”?

Beispiel Schweiz: Zürich grast quasi alles ab. Oder geht die Entfernung zum Flughafen auch mit ein?

Zu den Bewertungen:

Auch ich denke das Maschinenalter sollte VIEL geringer bewertet werden. Ich saß vor ein paar Jahren mal in einer 737-800, da wissen nur eingeweihte, wie alt der Flieger in etwa sein muss. Und ob die Maschine nun 1, 2 oder 5 Jahre alt ist, SO stark merkt man das dann auch wieder nicht wenn Wartung und Pflege stimmen.

Was stärker eingehen könnte: Die Pünktlichkeit! Vielleicht sollte man auch von dem starren System wegkommen, “passt wie eingeplant” und einfach bei jedem Boarding und Start/Landung eine gewisse Fehleranfälligkeit einbringen? Dann könnte man als LCC auch eher “knapp” kalkulieren, mit den bisherigen Ansätzen fährt man als üblicher Carrier “gut”, sollte aber trotzdem immer gehalten sein, ggf. Puffer einzuplanen dass man Probleme nicht über den ganzen Tag schleppt… und am Ende des Tages schleppen sich Abflüge auf 0:10 oder später, trotz Nachruhe, DAS könnte man auch gleich angehen! Die Pünktlichkeit (als Teil des Image) könnte natürlich je nach Klientel unterschiedlich gewichtet werden.

“Geschäftskunden”: Preis eher egal, eher kurzfristig buchend, Pünktlichkeit wichtig, Service eher egal.
”Urlaubsreisende”: langfristig buchend, Preis mittel, Pünktlichkeit egal, Service wichtig
”Städtereisende”: mittelfristig, Preis sehr wichtig, Pünktlichkeit egal, Service egal

Aber ich denke sowas existiert bereits?

Beim Preis könnte man wieder statt eines starren Limits eine “Kurve” (Gauß) verwenden. Es gibt einen “mittleren Maximalpreis” und dann halt Standardabweichungen nach unten/oben, sodass es kein einziges hartes Limit gibt.